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Amtliches Endergebnis der Bundestagswahl 2013 in Deutschland

Bild von Denker

Bei der Bundestagswahl 2013 gibt es große Überraschungen. Die CDU hat eine sehr deutliche und starke Mehrheit erlangt, die FDP ist raus aus dem Bundestag, Grüne und Linke erlitten harte Verluste.

Das amtliche Endergebnis im Einzelnen:

  • 41,5% CDU/CSU (+7,7% Gewinn)
  • 25,7% SPD (+2,7% Gewinn)
  • 8,6% Linke (-3,3% Verlust)
  • 8,4% Grüne (-2,3% Verlust)

Stimmen beim amtlichen Endergebnis zur Bundestagswahl 2013

Nicht im Bundestags und an der 5%-Hürde gescheitert:

  • 4,8% FDP (-9,8% Verlust)
  • 4,7% AfD (neu dabei)
  • 2,2% Piraten (+0,2% Gewinn)
  • 1,3% NPD
  • 1,0% Freie Wähler
  • Sonstige

Die Sitzverteilung im Bundestag:
Von 630 Sitzen sieht die Sitzverteilung wie folgt aus:

  • 311 Sitze für die Union (CDU/CSU)
  • 192 Sitze für die SPD
  • 64 Sitze für die Linken
  • 63 Sitze für die Grünen

Das Fazit zur Wahl des 18.ten Bundestages

Angela Merkel hat die Wähler herausgefordert mit beiden Stimmen für die CDU zu wählen und ihre Politik damit zu bestätigen. Dies hat funktioniert. Die Wähler haben Ihr ein sehr gutes Zeugnis für die vergangene Wahlperiode und das Vertrauen für die Zukunft ausgesprochen. Noch am Wahlabend sah es kurz so aus als ob Angela Merkel mit der Union die absolute Mehrheit erlangen konnte, dazu hat es jedoch letztlich nicht ganz gereicht. Angela Merkel muss jetzt in Koalitionsverhandlungen gehen um zu prüfen, welche Partei die größten Schnittmengen hat oder welche Partei am besten mit ihrer Union "mitzieht".

Der Verlierer der Bundestagswahl 2013 ist die FDP, die sogar erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr im deutschen Bundestag vertreten ist. Die FDP scheiterte - wenn auch nur ganz knapp - an der 5%-Hürde.

Aber auch die Grünen und die Linken scheinen mit ihrer Politik und den politischen Inhalten nicht überzeugen zu können, die Wähler straften diese Parteien ab und sowohl Grüne als auch Linke mussten großer Verluste hinnehmen.

Die SPD - die vollmundig den Wechsel verkaufen wollte - hat es ebenso nicht geschafft. Die geringen Zuwächse zeigen, dass sie die Wähler nicht überzeugen konnten. Der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat nicht überzeugt und konnte so kein wirklich gutes Ergebnis einfahren.

Folgen für die FDP und den Bundestag

Die 18.te Bundestagswahl bringt eine neue Konstellation in den Bundestag, es sind somit in den nächsten 4 Jahren nur 4 Parteien vertreten.

Noch am Wahlabend hat der Vorsitzende Philipp Rösler die persönliche Verantwortung für das Wahldebakel übernommen - zu spät für die FDP.

Die FDP hat jetzt die Chance sich komplett zu erneuern, alte Zöpfe abzuschneiden und sich sowohl inhaltlich als auch personell neu auszurichten und zu positionieren. Vielleicht sieht man dann die FDP im Bundestag 2017 wieder.