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Neuigkeiten und Nachrichten zur Gesundheit

Bei Themen zur Gesundheit gibt es laufend neue Erkenntnisse und aktuelle Nachrichten. Übersicht der aktuellen Nachrichten zu Gesundheit-Themen.
Die aktuellen Meldungen können kommentiert und bewertet werden.

Die hier veröffentlichten Nachrichten und Meldungen zur Gesundheit sind exclusiv beim Nachrichtendienst OnlinePresse.info veröffentlicht.

Gesundheit Nachrichten

Neue Tests für Früherkennung von Pollenallergie

Forscher der Charité entdeckten, dass IgE gegen Pollen bereits im Kindesalter gebildet werden, bevor Symptome auftreten.

Von Pollenallergien sind oftmals schon Kinder betroffen. Bei solch einer Allergie werden IgE (Immunglobulin E-Antikörper) gebildet, die normalerweise gefährliche und fremde Eindringlinge abwehren. Bei einer Allergie wehrt der Körper harmlose Substanzen ab. Bei dieser Überreaktion des Immunsystems kann es zu Heuschnupfen, Asthma bronchiale und Anschwellen der Schleimhäute kommen.

Immer mehr Kinder bekommen die Diagnose ADHS

Von 2006 bis 2011 stieg die Zahl der ADHS-Diagnose bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahre um 42 Prozent an.

Diese neuen Zahlen stammen aus dem Barmer Arztreport 2013 und sorgen für neue Diskussionen. Zwei Prozent der elfjährigen Mädchen und sieben Prozent der elfjährigen Jungen bekommen Ritalin verschrieben. Während 2002 rund 17 Millionen Tagesdosen Ritalin verordnet wurden, stieg die Zahl der Tagesdosen bis 2011 auf 56 Millionen an.

Neue psychiatrische Diagnosen geraten in Kritik

Das überarbeitete System für Klassifikationen psychiatrischer Erkrankungen wird bald von Ärzten veröffentlicht. Laut SPIEGEL werden die neuen Diagnosen von Gesundheitsexperten kritisiert.

Gesundheitsexperten befürchten, dass aus Störungen der Befindlichkeit psychiatrische Krankheiten gemacht werden. Somit könnten gesunde Personen, die mit alltäglichen Problemen zu kämpfen haben, zu psychisch kranken Menschen werden.

Zwangsbehandlungen psychisch Kranker werden vom Bundestag erlaubt

Bundestagsabgeordnete stimmten einem Gesetzentwurf zu, der Zwangsbehandlungen psychisch kranker Menschen im Notfall möglich macht.

Letztes Jahr wurde vom Bundesgerichtshof entschieden, dass eine Rechtsgrundlage für Zwangsbehandlungen von geistig behinderten oder psychisch kranken Menschen fehlt. Somit waren in geschlossenen Einrichtungen Zwangsmaßnahmen, beispielsweise der Einsatz von Psychopharmaka gegen den Willen des Patienten, nicht möglich.

Legionellen – Duschen kann gefährlich sein

Im Jahr 2012 gab es beim Robert-Koch-Institut sechshundert Meldungen über die Legionärskrankheit. Experten gehen davon aus, dass rund dreißigtausend Menschen jedes Jahr an Legionellen erkranken.

In Deutschland kommt es immer wieder zu Schließungen von sanitären Anlagen aufgrund von Legionellengefahr. Diese Erreger befinden sich in geringer Anzahl stets im Wasser und werden erst dann gefährlich, wenn sich die Konzentration von Legionellen erhöht.

Werden Legionellen durch Trinken oder Essen aufgenommen, ist dies normalerweise unbedenklich. Gelangen die Erreger in erhöhter Anzahl in die Lunge, kann dies gefährlich werden und sogar tödlich enden. Die Legionellen können beispielsweise beim Duschen über den Wasserdampf eingeatmet werden.

Besonders gefährdet sind Menschen mit einem schwachen Immunsystem:

Jährlich sterben rund 1,5 Millionen Menschen weltweit an einer Pilzinfektion

Die Zahl der Todesopfer von Pilzinfektionen ist ähnlich hoch wie die Todesfälle von Tuberkulose oder Malaria. Trotz dieser Fakten gibt es kein Programm gegen diese Pilzinfektionen von der WHO.

Neuste Studien beweisen, dass jedes Jahr etwa 1,5 Millionen Menschen an den Folgen einer Infektion mit Pilzen sterben. In die Forschung wird dennoch kaum investiert, bemängeln Wissenschaftler.

Cannabis als begleitende Maßnahme bei Krebs?

Das "Medical Marijuana Program" in Oregon löst heftige Debatten aus, denn 52 krebskranke Kinder bekommen Cannabis-Kapseln, um die Chemotherapie besser zu verkraften.

Von diesen 52 Kindern steht vor allem das 7-jährige Mädchen Mykayla im Brennpunkt. Sie leidet an Blutkrebs und von ihr wurde ein Video gedreht, in dem es auch um Cannabis ging. Wie Mykayla sagt, macht die Cannabis-Kapsel sie lustig und sie hat dadurch wieder mehr Energie zum Spielen. Ohne diese Kapsel litt sie an Übelkeit und konnte kaum etwas essen. Zudem war sie durch die Chemotherapie sehr müde. Seitdem sie an dem Projekt teilnimmt, hat das Mädchen wieder Appetit und leidet weder unter Übelkeit noch unter Schmerzen. Außerdem scheint sich der Krebs zurückzubilden.

Hoffnung auf neue Therapie mit Antikörper bei Übergewicht und Diabetes

Wissenschaftler haben einen Antikörper entwickelt, der eventuell gegen Diabetes und Übergewicht eingesetzt werden kann.

Ian Foltz und sein Team der Texas A&M Universität Houston haben im Labor einen Antikörper entwickelt, der in Versuchen mit übergewichtigen Affen die Blutfettwerte und das Körpergewicht reduzierte. Nach einer einmaligen Injektion optimierten sich ebenfalls die Werte von Blutzucker und Insulin. Die Forscher gehen davon aus, dass der Antikörper die Fettverbrennung fördert, da der Energieverbrauch erhöht wird. Die Ergebnisse dieser Forschung wurden im "Science Translational Medicine" veröffentlicht.

Den meisten Migräne-Patienten fehlt ausreichendes Wissen über ihr Leiden

Obwohl Migräne eine der Volkskrankheiten ist, fehlt vielen Betroffenen das Wissen über ihre Erkrankung. Zudem holen sich nur wenige Menschen professionelle Hilfe.

Laut der Patientenvereinigung Migräneliga wissen zu wenige Betroffene über Migräne Bescheid. Wie eine Forsa-Umfrage zeigt, steht Migräne an dritter Stelle der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 28 Prozent der Befragten leiden häufig unter Migräne.

Büroarbeit kann lebensgefährlich sein

Was sich anhört wie ein Scherz, ist laut Forschungsergebnissen ein Fakt: Wer zu viel sitzt, sorgt mitunter für ein verkürztes Leben.

Forscher aus dem Pennington Biomedical Research Center in den USA untersuchten die Folgen von Bürorabeit, beziehungsweise die Folgen von zu viel Sitzen. Dabei stellte sich heraus, dass selbst bei drei Stunden Sitzen pro Tag die Lebenserwartung verkürzt wird.

Für ihre Untersuchungen verglichen die Wissenschaftler 17 000 Menschen miteinander und werteten zusätzlich die Daten der Gesundheitsstudie "National Health and Nutrition Examination Survey" aus. Diese Studie wurde US-weit durchgeführt und die Forscher verglichen diese Daten dann mit den Ergebnissen aus verschiedenen anderen Studien, die die Auswirkungen von Bewegung im Bezug auf unterschiedliche Todesursachen untersuchten. Die Resultate aller Studien zeigten, dass zu viel Sitzen tatsächlich die Lebenserwartung reduziert.

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