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Straßburg wandelt Sauerkraut in Energie um

Straßburg hat aus der Not eine Tugend gemacht: In einer speziellen Kläranlage wird der Saft des Sauerkrauts in Energie transformiert.

Sauerkraut ist im Elsass eine Spezialität, die aus der Region nicht wegzudenken ist. Das wäre auch an sich nicht problematisch – wäre da nicht die Entsorgung. Der Saft des Sauerkrauts ist ätzend und kann somit nicht in einer normalen Kläranlage entsorgt werden, erklärt Clément Ritter. Er arbeitet in dem Wasserversorgungsunternehmen bei Straßburg, das nun als Betreiber der Pionier-Kläranlage auftritt.

Erfolgreiche Beratungsarbeit im Coffeeshop

Die Niederlande geht mit dem Drogenproblem anders um und bietet unter anderem Suchtberatung in Coffeeshops an.
Sozialarbeiter in den Niederlanden erreichen Drogenabhängige leichter, da sie Sprechstunden in Coffeeshops anbieten. Statt Strafen setzt dieses Land auf Pragmatismus – und diese Methode scheint erfolgreich zu sein.

Tatsächliche Multitasking-Talente nutzen diese Fähigkeit eher selten

Amerikanische Forscher der University of Utah untersuchten die Multitasking-Fähigkeit von 350 Studenten.

Die Studie zur Multitasking-Fähigkeit wurde von den Psychologen David Strayer und David Sanbonmatsu geleitet. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, ob die Menschen, die sich selbst als Multitasking-Talente bezeichnen, tatsächlich über diese Fähigkeit verfügen.

Mit Motivation zu guten Mathe-Noten

Eine Langzeitstudie der Uni München zeigt, dass Motivation ausschlaggebend für die Noten in Mathematik ist.

Kou Murayama und sein Team der Universität München haben 3500 Schüler an Haupt- und Realschulen und an Gymnasien von der fünften bis zur zehnten Klasse getestet. Bei dieser Langzeitstudie zeigte sich, dass Motivation und gute Lernstrategien zur Leistungssteigerung führen.

In Deutschland werden über 6 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen

Das Problem der Wegwerfgesellschaft besteht aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Laut einer Studie, die im März 2012 vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegt wurde, werfen die privaten Haushalte in Deutschland jährlich 6,7 Millionen Tonnen an Nahrungsmittel in die Mülltonne. Werden Restaurants, Kantinen, Handel und Industrie hinzugerechnet, kommt man auf 11 Millionen Tonnen, wie die Universität Stuttgart analysierte.

Hersteller sind verpflichtet, über Schadstoffe zu informieren

Seit Anfang diesen Jahres müssen Hersteller Auskunft über 136 Schadstoffe geben.

2007 ist bereits die EU-Verordnung in Kraft getreten: Hersteller sind dazu verpflichtet worden, Verbraucherfragen über mögliche Schadstoffe in Produkten zu beantworten. Zum Anfang des Jahres 2013 ist die Liste der Chemikalien, über die Auskunft gegeben werden muss, um 54 Stoffe erweitert worden. Jetzt müssen die Hersteller über 136 Schadstoffe Auskunft geben.

Wie Ernie und Bert der Wissenschaft helfen

Wissenschaftler scannten die Gehirne von Kindern, während sich die Kids die Sesamstraße anschauten. Danach konnte die geistige Fähigkeit jedes einzelnen Kindes ermittelt werden.

Meeresforscher beobachten leichten Anstieg der Quallenanzahl

In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Quallen vermehrt. Zum Teil ist dies ein natürlicher Trend, doch Meeresforscher vermuten, dass auch Überfischung und Klimawandel dazu beitragen.

Wie Forscher erklären, gehört die vermehrte Sichtung von Quallen zu einem Zyklus, der rund zwanzig Jahre andauert. In diesen zwei Jahrzehnten steigt die Anzahl der Quallen stark an und reduziert sich anschließend wieder. Dies konnten Wissenschaftler aus einer Datensammlung der Jahre 1874 bis 2011 ermitteln.

Chips im Test – Chips vom Discounter schnitten gut ab

Stiftung Warentest untersuchte verschiedene Chipssorten. Während Billigprodukte gut abschnitten, sorgten Bio-Chips für Enttäuschung.

Die Deutschen lieben die würzige Knabberei in Form von Chips. Ob zum Fernsehabend oder zur Party – Chips fehlen fast nie. Stiftung Warentest hat sich dreißig Produkte genauer angesehen. Dabei erteilten sie fünfzehn Mal die Note "Gut".

Schläft Frau besser, wenn sie alleine im Bett liegt?

Während rund sechzig Prozent der Frauen unter Schlafstörungen leiden oder schon einmal gelitten haben, sind von diesem Problem lediglich zwanzig Prozent der Männer betroffen. Schlafforscher haben die Gründe untersucht.

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