Der eine Autor spricht über seine Sucht, der andere über seinen Schmerz – beide Bücher handeln von Manifestationen im Leben, die ein ungutes Eigenleben in sich führen, die Betroffenen in echte Not und über notwendige Entwicklungen zur Stille bringen. Manchmal entwickelt sich alles nur langsam. Das ist in unserer Leistungsgesellschaft nicht immer erwünscht. Wenn aber die Gesundung eines angeschlagenen Körpers gelingen soll, muss der Betroffene sein persönliches Tempo zur Heilung finden und den Gesundungsprozess darauf einstimmen. In beiden Büchern führt der Weg zum Geist, zur Meditation und zum Stillsitzen. Voraus gehen bei dem einen 20 Jahre parlamentarische Politik, beim anderen das Schreiben von 20 Belletristik-Bänden – unterschiedlicher könnten die Menschen nicht sein, die hinter den Lebensläufen stehen, trotzdem verbindet sie eines: der Weg zur inneren Erkenntnis. Langsam.
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