Die Qualifikation der dritten Etappe der 60. Vierschanzentournee bot eine Überraschung für Geburtstagskind Maximilian Mechler. Er flog in Innsbruck auf Platz Zwei und landete noch vor Severin Freund, der den dritten Platz machte.
Bundestrainer Werner Schuster zeigte sich begeistert über die Leistungen seiner Schützlinge. „Vielleicht können wir in der Höhle des Löwen zurückschlagen.“, sagte er nach der erfolgreichen Qualifikation von Maximilian Mechler und Severin Freund. Maximilian Mechler übertrumpfte sogar den prominenten Gregor Schlierenzauer. 126,5 Meter betrug sein Sprung, damit lag er nur 1,6 Zähler hinter dem Polen Kamil Stoch. Werner Schuster lobte das Geburtstagskind und ist sich sicher, dass Mechler noch „ganz weit runter fliegen“ kann.
Mechler selbst freute sich über seine Zweitplatzierung bei der Qualifikation. Er stellte erfreut fest, dass in diesem Winter „alles gut zusammen“ passt. Er zeigte sich etwas erleichtert, nicht gegen Andreas Kofler springen zu müssen. Kofler sprang im Training 131 Meter und verzichtete daraufhin auf die Qualifikation. Der Österreicher erklärte, dass er genau wisse, was er zu tun habe. Der Verzicht auf die Qualifikation war daher die „richtige Entscheidung“. Kofler hat 22,2 Punkte Rückstand auf Schlierenzauer. Der Kampf um die Spitze wird spannend. Denn auch Severin Freund darf sich mit einem Sprung von 124,5 Metern zuversichtlich zeigen. „Das war ordentlich“, erklärte Trainer Schuster.