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Nach „Ulli“ kommt nun Orkan „Andrea“

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Das Jahr ist gerade mal vier Tage alt und schon rast der zweite Orkan auf Deutschland zu. Statt frostigen Temperaturen und Schnee werden Plusgrade und viel Regen erwartet. In Köln bereiten sich die Anwohner auf das erste Hochwasser des Jahres vor.

Thomas Ruppert, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach erklärte, dass „Andrea“ von der Nordsee bis zu den Alpen über das Land fegt. Hinzu kommen Dauerregen und Neuschnee in Lagen oberhalb von 800 Metern. Durch den starken Wind könnten Schneeverwehungen entstehen.

„Andrea“ ist etwas stärker als Orkantief „Ulli“, jedoch etwas schwächer als „Kyrill“, der Januar 2007 für schwere Schäden in Europa sorgte. Böen der Stärke 11 seien im Flachland möglich, so Ruppert. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von bis zu 117 Kilometern pro Stunde. Wer in den Bergen lebt, muss mit Orkanböen der Stärke 12 rechnen. Schwerpunkt des Sturmtiefs sind laut dem Meteorologen an der Nordsee und im Südwesten zu erwarten. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind die heftigsten Windböen zu befürchten.

In Köln wird aufgrund des zu erwartenden Hochwassers die Schifffahrt am Donnerstag eingeschränkt werden. Für den Fall eines Hochwassers stehen mobile Schutzwände bereit. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg hält eine Sturmflut im Elbe und Weser-Ems-Raum für möglich.

Menschen sollten am Donnerstag nach Möglichkeit zu Hause bleiben und nicht in die Wälder gehen.

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