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OnlinePresse.infoIm französisch geprägten 19. Jahrhundert waren diese damals auschließlich für Frauen konzipierten Wäschestücke nicht mehr wie ihre Vorläufer weit geschnitten und vor allem praktisch. Dies wurde maßgeblich durch die Entwickung der Krioline, die unter der Oberbekleidung getragen wurde und die Kleider mit Fischbein-oder Stahlstangen stützte, mitbestimmt. Als Dessous gab es damals neben dieser auch noch das Korsett und die Torüre.
Um die Jahrhundertwende kam es dann zu einem neuen Dessous-Look: Die Hemdhose formte einen flachen Bauch und die damaligen BHs hatten Fischbeinstäbchen oder Spiralfedern. Aus Amerika kamen dann wenig später die ersten rundgeformten Büstenhalter, Hüftgürtel und Korsetts, die die Figur betonten. Diese Dessous wurden unter den damals modernen, wadenlangen Kleiderm getragen und sorgten für üppige Rundungen.
Und auch die zur Herstellung verwendeten Materialien veränderten sich im Lauf der Zeit- weg von den funktionalen Stoffen hin zu Samt, Seide, Spitze, Satin und Lycra.
Sehr oft bestehen die heutigen Dessous aus zwei im Material und Design zueinander passenden Teilen: einem Slip und einem BH. Gerne werden hier transparente Stoffe wie Spitze oder Netzstoffe verwendet.
Hierbei weisen diese Sets verschiedene Formen auf : Es gibt Bustiers oder halterlose BHs in Kombination mit Tangas, Frenchknickers oder Panties.
Beliebte Dessous sind auch einteilige Bodys neben Corsagen mit vorderer oder rückwärtiger Schnürung. Diese gibt es auch mit Strapsbändern zur Befestigung von Strümpfen.
Die Schnitte der Corsagen folgen oft historischen Formen und werden in Unter-und Überbrustformen sowie
Taillenformen unterteilt. Und natürlich dürfen beim Kapitel Reizwäsche auch die Strapsgürtel, Hüftgürtel und Taillenmieder nicht fehlen, welche oft mit einem farblich und im Muster passenden Slip kombiniert werden.
Daneben findet man auch Hemden aus Seide oder Satin mit oder ohne BH-Einsatz sowie Hemdhosen.
Auch die Negliges gehören zu den Dessous, häufig bestehen die hauchdünnen Nachthemden aus fließenden Stoffen mit Spitzenbesatz.
Eine weitere Form dieser reizvollen Nachtbekleidung ist das um 1950 entstandene Babydoll, welches sehr kurz und glockenförmig geschnitten ist. Oft gehört zum Babydoll auch noch ein farblich passender Slip.
Natürlich gibt es bei den Dessous auch noch jede Menge reizvoller Accessoires wie spitzenbesetzte Strumpfbänder, halterlose Strümpfe mit Spitzenbesatz oder in Netzoptik mit Naht, Körperschmuck, Bauchketten und raffinierte Augenmasken für erotische Spiele.
Auch Federboas, Netz-oder Spitzenhandschuhe oder durchsichtige Stulpen gehören dazu.
Mehr Informationen zum Thema Dessous finden Sie unter: www.matadora-dessous.de www.matadora-dessous.de
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