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Loveparade Unglück ist keine Tragödie

Bild von Denker

Die Loveparade, die einst in Berlin als Party für Raver gegründet wurde um Liebe zu verbreiten, endet mit dem Tod.

Duisburg: 15 Menschen starben bei einer Massenpanik in einem Durchgangstunnel, das Ende der Loveparade.

Dr. Motte, Gründer und ehemaliger Initiator der Loveparade in Berlin ist selbst entsetzt und spricht wahre Worte aus: "Die Veranstalter in Duisburg haben ein viel zu kleines Gelände freigegeben, reine Profitgier".

Duisburg, das Ende Loveparade, es ist für immer vorbei.

Seit 1989 gibt es die Loveparade, die bis 2007 in Berlin statt fand. 2010 erstmals in Duisburg auf einem Gelände für 350.000 Menschen, es kamen aber wie seit einem Jahrzehnt bekannt Millionen Menschen.

Das Unglück ist KEINE Tragödie, sondern der logische tragische Schluß falscher Planung, Profitgier und nicht vorbereiteten Einsatzkräften der Polizei.

Die Polizei trägt einen großen Teil der Schuld, alleine schon, dass das Gelände für die viel zu große Menschmasse überhaupt genehmigt wurde. Desweiteren, dass es nur einen Zugang durch einen engen Tunnel gab, in dem letztlich die Massenpanik ausbrach und die Menschen starben.

Und es kommt noch schlimmer. Bereits 45 Minuten vor dem Unglück wurde die Polizei von Teilnehmern gewarnt, dass im Tunnel Menschen auf dem Boden lägen und panikartige Zustände herrschten. Die Polizei reagierte nicht.

Und es kommt noch schlimmer. Als die Panik bereits ausgebrochen war, schlugen sich die Polizeikräfte zum Unglücksort vor, drückten auf die in Panik laufenden Menschen, schrien diese an. Geht man so mit einer Menschenmenge um, die eh schon in Panik ist? Was ist das für eine Ausbildung? Sind die Polizei-Kräfte überhaupt ausgebildet und auf die Veranstaltung vorbereitet gewesen?

Es wird sehr deutlich, Duisburgs Loveparade ist keine Tragödie, sondern hätte vermieden werden können, wenn die Stadt Duisburg etwas mehr verantwortungsbewusstsein an den Tag gelegt hätte. Seit vielen Jahren ist die Loveparade weltweit bekannt und Millionen Teilnehmer strömen zur Loveparade. Wie kann man da ein Gelände freigeben, das nur für 350.000 Menschen ausgelegt ist.

Wenn jetzt noch ein Funken Achtung und Ehre bei den Veranstaltern und Dr. Motte vorhanden ist, dann war dies die letzte Loveparade. Ein Fest der Liebe endet im Tod.

Es kann nach diesem Unglück keine weitere Loveparade mehr geben, denn diese wäre ein Farse. Die Loveparade wurde als emotionales Fest geboren, um Liebe und Mitmenschlichkeit unter die Menschen zu bringen und nicht Leid und Tod. Erst die Profitgier, der Mammon, das pure Geld, emotionslos, kalt und die Stadt Duisburg, Aufmerksamkeitshaschend ist daran Schuld, dass dies das Ende der Loveparade ist.

Für immer.