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Tür zum Reha-Sport für Bayerischen Karate Bund geöffnet

Bild von Karate

Am Rande der ersten bayerischen Behindertensportmeisterschaften konnte der BKB mit einer kleinen Sensation aufwarten: für den Bayerischen Karate Bund e.V. öffnet sich die Tür für den Reha-Sport. Möglich wird dies durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Bayerischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (BVS). Danach erkennt der BVS den C-Trainerlehrgang des BKB vorbehaltlos an. In sechs speziellen B-Trainerausbildungen des BVS in den verschiedenen Rehabereichen – von der Wirbelsäule bis zu Lerndefiziten- können die BKB,ler dann die begehrte Ausbildung zum Rehatrainer erlangen. Zusammen mit anerkannten Rehasportteilen wie z.B. Gymnastik oder Bewegung in der Gruppe kann unsere Karate als Rehasport mit den Krankenkassen abgerechnet werden.

Zusätzlich ist der BKB nun offiziell anerkannter Behindertensport in Bayern. Damit können Übungsleiterstunden mit speziellen oder gemischten Gruppen unabhängig vom Landessportbund mit dem BVS abgerechnet werden. Zugleich öffnen sich für den BKB neue Fördertöpfe in Sachen Behindertensport.

Gemeinsame Projekte mit dem BVS sind ebenfalls geplant – so wird nächstes Jahr ein erster Lehrgang für Rollstuhlfahrer und Trainer von Rollstuhlfahrern ausgeschrieben, die Karate erlernen wollen.
Dieser Kooperationsvertrag stellt einen Meilenstein in der Geschichte des BKB dar – weitere Projekte die die sozialen Werte von Karate in unserer Gesellschaft herausheben, werden folgen.

Fazit:
Der BKB/BVS haben den Kooperationsvertrag unterschrieben; der Hessische Behindertensportverband, vertreten in Sonthofen durch Präsidenten Günther Knapp und der Hessische Karate Verband mit Präsidenten Günther Blaschek wollen noch dieses Monat nachziehen – mehr als nur ein Anfang ist gemacht. Längst ist nicht alles erreicht und es wird es noch ein langer und beschwerlicher Weg, auch für
andere Landesverbände.

Vor diesem 4. Juli waren wir explizit vom Rehasport per Rahmenvertrag ausgeschlossen – nun wurde uns eine Tür dazu geöffnet. Was dies für unser Karate in der Öffentlichkeit bedeutet, brauche ich nicht extra zu erwähnen.

Dank an dieser Stelle an unseren bayerischen Behindertenbeauftragten Ernes Erko Kalac für seine Kontakte und Roland Lowinger, der ein perfektes Ambiente an seiner Arbeitsstätte den Allgäuer Behindertenwerkstätten für die Vertragsunterzeichnung
schuf. Besonderer Dank auch an Michael Schölz, der mit exzellente Arbeit hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf auch schon im Vorfeld sorgte. Bei Fragen über Mitgliedsanträge an den BVS oder anderen noch bestehenden Unklarheiten wendet Euch bitte an die Geschäftsstelle www.karate-bayern.de