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Aschermittwoch: Die Fastenzeit beginnt. Wie wird heute gefastet? Auf was wird verzichtet?

Bild von Denker

Der Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit und stammt ursprünglich aus dem christlichen Glauben zur Vorbereitung auf das Osterfest. Die Fastenzeit soll an das Fasten von Jesus erinnern:

Die Fastenzeit dauert 40 Tage und auch heute achten sehr viele Menschen auf die Fastenzeit, allerdings wird in der modernen Zeit mittlerweile ganz anders gefastet (verzichtet).

Früher bezog sich das Fasten vor allem auf den Verzicht von Nahrungsmitteln, so wurde während der Fastenzeit beim Essen auf alles verzichtet, was nicht unbedingt notwendig war, auch Alkohl war tabu.

Auch wenn viele Menschen denken, die Fastenzeit hätte etwas mit Gesundheit und Entschlackung zu tun, dem ist nicht so, es geht tatsächlich um den bewussten Verzicht auf Dinge, die man nicht unbedingt zum Leben benötigt.

In der heutigen modernen Zeit verzichten die Menschen auch in ganz anderen Bereichen, so zum Beispiel wird ganz bewusst auf das Handy, Smartphone oder auch mal das Internet verzichtet, insbesondere bei Unterhaltungsangeboten. Auch auf das Auto wird öfters verzichtet, man geht bewusst wieder mehr zu Fuß, vor allem wenn es um kurze Strecken geht, bei der man nicht unbedingt ein Auto benötigt.

Auch Süßigkeiten, Zigaretten und Alkohol sind heute beliebt beim Verzicht um die Fastenzeit gebührend zu huldigen und zwar vom Aschermittwoch bis Ostern, das sind immer 40 Tage.

Der Hintergrund der 40 Tage:
40 Tage fastete Jesus in der Wüste
40 Jahre wanderten die Israeliten durch die Wüste
40 Tage begegnete Mose Gott auf dem Berg Sinai
40 Tage wanderte Elija zum Berg Horeb
40 Tage nach der Auferstehung zu Ostern feiert die Kirche Christi Himmelfahrt