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Deutschland unterstützt Griechenlands Sparkurs

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist zu Gesprächen mit der griechischen Regierung nach Athen gereist. Thema wird unter anderem die desolate Haushaltslage Griechenlands sein. Bereits vor seiner Abreise hatte Westerwelle in der Athener Zeitung "Kathimerini" erklärt, Griechenland könne sich bei seinen Sparbemühungen "auf die volle Unterstützung Deutschlands und aller anderen EU-Mitglieder verlassen".

Die Schuldenlast Griechenlands macht inzwischen 113 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes aus. Dennoch warnen Finanzexperten davor, Griechenland sich selbst zu überlassen und damit für die schlechte Haushaltspolitik zu bestrafen. Ein Staatsbankrott des Landes könne weitere finanzschwache EU-Staaten, wie Spanien, Italien und Portugal mit sich reißen und letztlich den Kollaps der Währungsunion verursachen.

Vergangene Woche hatte der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou beim Weltwirtschaftsforum in Davos einen rigiden Sparplan vorgelegt und betont, dass Griechenland zur Bewältigung dieser Herkulesaufgabe auf keinerlei Finanzhilfen von außerhalb angewiesen sei. Laut EU-Einschätzungen wird jedoch selbst dieses ehrgeizige Sparprogramm nicht ausreichen, um Griechenlands Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen.

Am Dienstag trifft sich Bundesaußenminister Westerwelle mit Staatspräsident Karolos Papoulias und Giorgos Papandreou. Die desolate Haushaltslage soll unter anderem anderem Thema bei den politischen Gesprächen sein. Bereits vor seiner Abreise hatte Guido Westerwelle in einem Interview mit der Athener Zeitung "Kathimerini" erklärt, Griechenland könne sich bei seinen Sparbemühungen "auf die volle Unterstützung Deutschlands und aller anderen EU-Mitglieder verlassen". Darüber hinaus vertraue Berlin der griechischen Regierung, dass sie die strukturellen Schwächen mit entsprechender Dynamik angehen werde.

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