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Warum bin ich übergewichtig oder wie kann man (ich) abnehmen?

Bild von Kilokill
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Zwei unterschiedliche Fragen zum selben Problem, dem Übergewicht. Beide Fragen unterscheiden sich jedoch in ihrem Ansatz. Die erste Frage kann man nur selbst beantworten, denn dadurch wird deutlich, welche Ursachen für das eigene Übergewicht verantwortlich sind. Damit hat man dann bereits auch die zweite Frage grundsätzlich beantwortet. Abnehmen wird man, wenn man die erkannten Ursachen vermeidet. Allerdings fällt es oft schwer, ein mögliches Selbstverschulden zu erkennen und dann auch noch anzuerkennen.
Dies liegt einfach darin begründet, dass der Begriff „Schuld“ negative Gefühle in uns weckt.
Entschärfen wir deshalb zunächst den Begriff der Schuld.
Schuld setzt immer ein wissentliches Handeln voraus. Dies würde bedeuten, dass man wissentlich soviel Energie zugeführt hat, um willentlich übergewichtig zu werden. Das dürfte bei keinem übergewichtigen Menschen der Fall sein. So kann man also davon ausgehen, dass keine persönliche Schuld vorliegt, sondern dass das persönliche und unbewusste Ernährungsverhalten schuld am Übergewicht ist.
Wer abnehmen will, muss diese Antwort vorbehaltlos akzeptieren. Dabei ist es unerheblich, welche sonstigen Gründe als Erklärung oder besser als Entschuldigung benannt werden. Beliebt ist es, eine Krankheit verantwortlich zu machen. Allerdings ist diese Ausrede wenig stichhaltig, da weniger als 5% der Übergewichtigen tatsächlich unter einer entsprechenden Stoffwechselerkrankung leiden.
Alle anderen Begründungen, wie guter Futterverwerter, Schilddrüsenunterfunktion, Medikamente, Nikotinentzug, Folge einer Schwangerschaft sind zwar als Erklärung für das Übergewicht geeignet, entschuldigen aber nicht das persönliche Ernährungsverhalten, welches dazu führt, dass mehr Energie dem Körper zugeführt wird als er verbraucht, denn nur so kann der Körper Fett ansetzen und übergewichtig werden.
Kommen wir zu der zweiten Frage.
Unter dem Suchbegriff „Wie kann ich abnehmen“ findet man bei Google ca. zwei Millionen Seiten. Auf den ersten der angezeigten Seiten findet man kaum eine Antworten sondern in einschlägigen Foren nur entsprechende Fragen, die noch differenziert sind nach schnell, ohne Mühe, ohne Diät, einfach u.s.w..
Die gegebenen Ratschläge auf diese Frage sind meist hinlänglich bekannt. Sie beinhalten im Wesentlichen die Empfehlung, weniger Energie zuführen und mehr Energie zu verbrauchen. Im Klartext also weniger zu essen und sich mehr zu bewegen.
Wenn man auch diese Tatsache uneingeschränkt akzeptiert, wird man die, sich daraus ableitenden Ratschläge und Empfehlungen umsetzen können.
Allerdings ist es mit der Akzeptanz so eine Sache. Untersuchungen zeigen eindeutig, dass die wenigsten Menschen wirklich wissen, wie viel Energie sie täglich über ihre Nahrung, Getränke und Genussmittel zu sich nehmen.
Die Standartaussage vieler Übergewichtiger lautet dann auch meist: „So viel esse ich doch gar nicht!“ Allein diese, meist falsche Meinung über das eigene Essverhalten verhindert zuverlässig, wirklich etwas gegen sein Übergewicht zu tun. Glaubt man doch, über seine Ernährung müsse man nicht weiter nachdenken.
Dass dies ein Trugschluss ist, zeigen die Untersuchungen von Brian Wansink, der festgestellt hat, dass von uns ca. 200 Entscheidungen pro Tag getroffen werden, die unser Essverhalten bestimmen. Veröffentlicht in seinem Buch „Essen ohne Sinn und Verstand“. Zweihundert Entscheidungen? Kann gar nicht sein, werden Sie denken.
Sie entscheiden doch, wann Sie frühstücken, zu Mittag essen und wann Sie Ihr Abendbrot zu sich nehmen. Das wären drei Entscheidungen. Dann vielleicht noch, was Sie essen oder kochen. Das wären dann vier Entscheidungen. Wo bleiben dann die anderen 196 Entscheidungen?
Diese Entscheidungen treffen Sie in Ihrem Unterbewusstsein. Diese Entscheidungen werden gefällt aus Ihrer Erfahrung, Ihren Gewohnheiten, Ihren Vorlieben, der Werbung, den Umwelteinflüssen, den momentanen körperlichen Bedürfnissen, den seelischen Bedürfnissen, der Umgebung, dem Gesichtssinn (Augen), Geruchssinn, Geschmackssinn, der Umgebungstemperatur, der Größe der Teller, der Form der Teller, den Blumen auf dem Tisch (Ambiente), dem Licht, den täglichen Gewohnheiten und ..und .. und ..!
Fazit:
Wenn wir also die Frage beantworten wollen, wie man abnehmen kann, dann ist es notwendig, sich eindeutig dazu zu bekennen, dass man für seine individuelle Konstitution zu viel Energie aufnimmt und zu wenig verbraucht. Dann bleibt nur die Möglichkeit entweder weniger Energie zuzuführen oder die zugeführte Energie zu verbrauchen. Zügig abnehmen wird derjenige, der es schafft beides zu tun. Dafür ist es aber nicht notwendig auf Genuss zu verzichten, eine Diät zu machen oder jeden Bissen nach seinem Kaloriengehalt zu berechnen. Auch übertriebene sportliche Aktivitäten sind nicht erforderlich.
Wie man erfolgreich, ohne Stress, Verzicht oder Frust abnehmen kann erfährt man auf der Website von www.kilokill.de ,das innovative Abnehmprogramm.

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