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OnlinePresse.info: Der ADAC Urlaubs – Nebenkosten Check, speziell für die Region Bad Schandau, hat in der Sächsischen Schweiz hohe Wellen geschlagen. Einige Touristiker sind empört und sprechen gar von bewusster Diskreditierung der Region.
Ich habe mir die genaue Zusammenstellung des virtuellen ADAC "Urlaubswarenkorbes" angesehen und kann nur feststellen. Unzureichende Relevanz der ausgewählten Produkte für einen Test. Der Vergleich z.B. des Postens „Parkgebühr“ ist einfach nicht objektiv durchführbar. Zu vielen Faktoren, die in eine Gesamtbetrachtung mit einfließen müssten, z.B. die Frage nach kostenlosen Parkmöglichkeiten als Alternative oder die Entfernung zum Zentrum und den Sehenswürdigkeiten.
Ein Museumsbesuch in einer "Heimatstube in Bayern" ist nicht gleichwertig mit dem Besuch eines Nationalparkhauses im Bayrischen Wald oder der Sächsischen Schweiz, demzufolge auch preislich anders einzustufen.
Auch Sonnenbrillen und Base-Caps lassen sich auf Grund der verschiedensten Detailunterschiede wahrlich nicht vergleichen.
Will man Urlaubsnebenkosten objektiv testen, müsste auch die Häufigkeit des Artikelkaufes einfließen. Bier kauft und konsumiert so manch fröhlicher Gast unter Umständen sehr oft in seinem Urlaub, ein Base-Cap wohl nur einmal oder gar nicht, weil wie in Bad Schandau zu teuer.
Meine Erkenntnis: Milchmädchenrechnung
Bitte lieber ADAC, im nächsten Sommerloch lieber wieder Autos testen. KW, km/h und Ausstattung lassen sich viel besser in Zahlen verpacken und gegeneinander ausstechen, man erinnere sich an die Autokarten aus der Kindheit.
Habe soeben die Idee für eine touristische Variante der Spielkarten. “Bayrischer Wald” gegen das “Elbsandsteingebirge” und als Joker der “Westharz”. Der ADAC könnte das sicher gut umsetzen, z.B. mit Details zum Schutzbrief auf den Rückseiten !
Wir dagegen sollten uns jetzt schon über die kostenlose ADAC Werbung freuen.
Der die Sächsische Schweiz immer noch nicht kennende (Bundes-) Bürger nimmt unsere einmalig schöne Region medial war und wird sich informieren.
Spätestens dann wird diesem bewusst, daß im Elbsandsteingebirge Ferienwohnungen für 40 Euro und Pensionszimmer für 20 Euro / Nacht angeboten werden. Der Ostseeurlauber kann von derart günstigen Übernachtungspreisen nur träumen. Wem stört dann noch die für 26,97 Euro käuflich zu erwerbende Sonnenbrille, der Kauf bleibt locker im Budget.
Freundliche Gastlichkeit, günstige Übernachtungsmöglichkeiten und das Kapital dieser unglaublich schönen Landschaft sind Gründe für die Attraktivität der Sächsischen Schweiz und werden es bleiben, mit “Schwarzem Peter” vom Automobilclub oder ohne.
Der ganze Text hier: Bad Schandau
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Diese ADAC Studie erscheint
18. September 2009 - 13:10 – wanderfreak (geprüft von der Redaktion)Diese ADAC Studie erscheint doch mehr als fragwürdig. Trotzdem wird sie leider von vielen Journalisten - ohne zu hinterfragen bzw. zu prüfen – einfach übernommen. Sie ist nicht transparent und daher schlecht nachprüfbar. Von Seiten des ADAC gibt es keine Informationen, welche Institutionen konkret getestet wurden. Wenn man sich nun einmal genauer damit beschäftigt und die Ergebnisse nachrecherchiert, kommt man zu der Erkenntnis, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden. So ergaben Recherchen des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz (www.saechsische-schweiz.de), dass z.B. die Kosten für den Besuch eines einfachen Hallenbades wie in Kulmbach (4 Euro) den Kosten für die Tageskarte (19 Euro) in einem deutschlandweit einzigartigen Thermal-Erlebnisbad (der Bad Schandauer Toskana Therme mit Liquid Sound und riesiger Saunalandschaft) gegenüber gestellt werden. Dies lässt nicht nur Klaus Brähmig, den Vorsitzenden des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V., an der Testmethode und den Testergebnissen berechtigte Zweifel hegen. Außerdem gibt er zu Bedenken, dass der getestete Warenkorb an den wirklichen Bedürfnissen des Gastes vorbei gehe. Bei den im Urlaub entstehenden Kosten wie Essen, Trinken, Kurtaxe und Parkgebühren sei die Sächsische Schweiz sehr kostengünstig und daher auch gut aufgestellt. Anschaffungen wie Regenschirme, Baseball-Kappen oder Sonnenbrillen seien verhältnismäßig teuer, werden aber auch nicht täglich konsumiert. (Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/6675449.html) Wünschenswert wäre hier ein bisschen mehr journalistische Sorgfaltspflicht! Sonst wird schnell eine Region ungerechtfertigt ins schlechte Licht gerückt...