Die Bürger in Deutschland sträuben sich immer mehr durch die gesteigerte Überwachung durch den Staat. Daher findet die Demonstration in Berlin "Freiheit statt Angst" sehr großen Anklang, tausende Demonstranten nehmen daran teil.
Insgesamt haben über 160 Organistoren zu dieser Kundgebung aufgerufen. Gegen 15:30 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung vom Potsdamer Platz aus geht es über Ebert- und Behrendstraße weiter zu Unter den Linden und den Bebelplatz über die Französische Straße wieder zum Potsdamer Platz.
Gegen 18 Uhr findet am Potsdamer Platz in Berlin die Abschlußkundgebung statt, zu der weitere tausende Bürger und junge Leute erwartet werden.
Demonstriert wird gegen den Überwachungsstaat, der Staat hat unter dem Mantel der Sicherheit in den letzten Jahren weitreichende Überwachungs-Maßnahmen eingeleitet, bei dem der Bürger ohne Anfangsverdacht überwacht wird und Daten gespeichert werden (zum Beispiel die Vorratsdatenspeicherung). Die Bürger demonstrieren für mehr Freiheit und Schutz der Persönlichkeit sowie der Persönlichkeitsrechte.
Menschenrechtsorganisationen und Bürgerinitiativen aber auch Gewerkschaften und Parteien hatten zu dieser Veranstaltung aufgerufen.
Gerade jetzt vor der Bundestagswahl fordern die Menschen in Deutschland klare Aussagen von den Parteien zur weiteren Entwicklung bei der Überwachung der Bürger, sowohl auf öffentlichen Plätzen, im Internet als auch auf sämtlichen elektronischen Wegen.
Der bekannte Internet Experte Martin Brotzler demonstriert schon seit Jahren gegen die Vorratsdatenspeicherung und macht auf die immer größere Überwachung aufmerksam.