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OnlinePresse.info: Wer kennt sie nicht mehr, die Poliklinik? Wer kann sich noch daran erinnern: Der Hausazt stellt eine mögliche Zerrung fest und danach ging es im selben Hause gleich zum Orthopäden. Ob Röntgenarzt, Zahnarzt, oder Gynäkologe, alles unter einem Dach. Erinnern sie sich noch an diese Zeit? Liebe zugezogenen Bürger, vielleicht kennen sie das ja auch aus anderen Teilen Deutschlands: das Ärztehaus, den zentralen Ansprechsort für alle medizinischen Fragen. Warum haben wir eigentlich eine solche Einrichtung nicht in unserem Doppeldorf? Viele Orte haben Ärztehäuser in der einen oder anderen Form längst wieder eingeführt und in unserem Ort müssen sie mit dem Überweisungsschein in der Hand häufig viele Kilometer fahren. Lange Wartezeiten (bereits auf den Termin), Doppeldiagnosen, höhere Kosten der Krankenkasse etc. sind die Folge. Klagen über die fachärztliche Versorgung, über den düsteren Ausblick in die Zukunft, den Verlust an Medizinern, den Verlust an medizinischer Breite; all dies ließ sich der Bürgermeisterkandidat Thomas Michel in den letzten Monaten von mehreren Bürgern erklären. Als Vater zweier Söhne, als Selbstbetroffener, und als Ehemann kennt er die Problematik und die beginnende Anspannung der ärztlichen Versorgung. Mehr Ärzte, mehr Gesundheit, mehr Vorsorge, kürzere Wege, auf diese wenigen Schlagwörter lässt sich seine programmatische Aussage zum Thema Ärztemangels zusammenfassen. Überzeugend erklärte er: „Ich werde nicht über den Wegzug oder das Schließen von Praxen jammern, sondern mich auf Konferenzen und Messen der Kassenärztlichen Vereinigung und anderen Veranstaltungen aktiv für den Zuzug junger motivierter Ärzte einsetzen. Es kann nicht sein das wir zwischen dem Großraum Berlin und Strausberg medizinisch auf der Strecke bleiben.“ Ein attraktiver Ort und die Qualität eines Wohnumfeldes zeigen sich auch an der Qualität der medizinischen Versorgung. Dafür steht Thomas Michel nach seiner Wahl zum Bürgermeister im Doppeldorf Petershagen / Eggersdorf ein.
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