Deutschland braucht wieder eine stabile Wirtschaft und mehr Sicherheit bei den Arbeitsplätzen und in Fragen Wirtschaft ist nunmal die FDP der Spezialist und auch deshalb in diesem Jahr so gefragt wie nie zuvor. Konkrete Vorstellung des Haupt-Modelles der FDP ist die Steuerstrukturreform und diese betrachten wir einmal näher.
Im Wahlprogramm der FDP steht zum Steuerstrukturreform:
"Dafür brauchen wir eine echte Steuerstrukturreform.
Unser Ziel sind einfache, niedrige und gerechte
Steuern: für mehr Netto vom Brutto.
Unser Stufentarif mit niedrigen Steuersätzen (10%,
25%, 35%) entlastet die Bürger. Dann können Sie sich
mehr leisten und Unternehmen mehr investieren.
Entlastung ist die Voraussetzung für Wachstum und
Arbeitsplätze" Quelle: http://www.deutschlandprogramm.de/
Das Modell der FDP ist sehr logisch, derzeit gibt es Steuersätze die über 50% gehen und auch Geringverdiener bezahlen bereits kräftige Steuern, so bleibt vom verdienten Geld seit Jahren immer weniger im eigenen Geldbeutel und der Bürger konnte sich immer weniger leisten, im gleichen Zug erhöhten sich die Abgaben ständig und sogar teils drastisch. Das derzeitige Steuermodell ist so kompliziert, daß kein Mensch mehr mit einem Blatt Papier und einem Bleistift seine Steuern ausrechnen kann. Die Folge ist eine Zunahme der Schwarzarbeit, Geld, das dem Staat fehlt und in die Milliarden geht.
Dies ist vor allem interessant für Geringverdiener und den Mittelstand, den hier werden derzeit einfach zu hohe Steuerabgaben gefordert, die dem Bürger die Luft zum atmen nimmt.
Bei klar definierten Steuersätzen von 10%, 25% und 35% kann sich jeder ausrechnen, wieviel Geld im eigenen Geldbeutel bleibt. Der Vorteil betrifft sowohl die Bürger als auch die Unternehmen. Unternehmen, die mehr Geld zur Verfügung haben, können damit neue Arbeitsplätze schaffen. Sehr viele Unternehmen in Deutschland bräuchten dringend neue Beschäftigte, können sich diese jedoch auf Grund der hohen Abgaben nicht leisten, das heißt, Arbeit wäre da, aber diese muß wieder für beide Seiten bezahlbar werden.
Um wieder eine soziale Marktwirtschaft zu erreichen ist es daher wichtig, daß alle drei Parteien einen Vorteil haben. Der Bürger muß für sein erarbeitetes Geld sich etwas leisten können, der Unternehmer braucht mehr Investitionsgeld und Unterstützung bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Staat erhält sein "Scherflein" um die sozialen Bedürfnisse der Bevölkerung zu finanzieren.
Zu erwähnen ist noch der
15. September 2009 - 14:09 – Margrit (geprüft von der Redaktion)Zu erwähnen ist noch der folgende Passus, der zu diesem Wahlprogramm Punkt gehört: "Zusätzlich erhält jeder Bürger – ob Erwachsener oder Kind – einen Grundfreibetrag von 8.004 Euro. Das entlastet vor allem Familien. Das Einkommen einer vierköpfigen Familie beispielsweise bleibt unter Abzug von Werbungskosten und Sozialversicherungsbeiträgen bis zu einem Einkommen von über 41.000 Euro steuerfrei."
Hier werden vor allem die Geringverdiener entlastet und es gibt im unteren Verdienstbereich einen gehörigen Freibetrag, so daß es sich für jeden lohnt einen kleinen Nebenjob auszuüben und das Geld auch behalten kann, dies ist vor allem interessant für erziehende Mütter, Studenten, Auszubildende und Geringverdiener mit geringem Einkommen. Ich glaube, daß viele Bürger noch nicht erkannt haben, was hier für eine riesen Chance geboten wird, denn früher zu D-Mark Zeiten gab es das 630 DM Mark Gesetz, bei dem jeder steuerfrei 630 DM dazuverdienen konnte und dieses wurde extrem stark genutzt. Heute gibt es zwar den 400 Euro Job, dieser wird jedoch versteuert und angerechnet. So haben sich viele "Kleinst-Nebenjobs" in die Schwarzarbeit verlagert. Geringerverdienern muß es wieder möglich werden, legal Geld dazu zu verdienen, denn diese tun dies schließlich und endlich um davon schlicht leben zu können und sich das Eine oder Andere leisten zu können.