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OnlinePresse.info: Den Beginn der Fastenzeit beging auch in diesem Jahr die Chemnitzer SPD gemeinsam mit der Friedrich-Ebert Stiftung.
„Das Fischessen am politischen Aschermittwoch hat gute Tradition in Chemnitz“, betonte der UB-Vorsitzende Sven Schulze in seiner Begrüßung.
Die Kalamitäten um die "regierenden" schwarz-gelben Tigerenten in Berlin und Dresden boten aus Sicht der oppositionellen SPD jede Menge Zündstoff für einen kurzweiligen Abend.
Entsprechend gut gelaunt, wenn auch etwas verschnupft, betrat SPD-Fraktions- und Landesvorsitzender Martin Dulig das Rednerpult und kommentierte die Reiselust des amtierenden CDU- Ministerpräsidenten. Zu Tillich, der momentan mit präsidialem Begleittross durch Kanada reist und die Staatskanzlei lieber verwaisen lässt, merkte Dulig an: “ Ich bin froh, dass Herr Tillich nicht als Sportler an den Spielen teilnimmt, denn noch führen wir im Medaillenspiegel"
Besonders amüsiert gaben sich die Zuhörer bei der Vorstellung der aktuellen FDP-Spendenbox - natürlich ganz in Gelb.
Die diesjährigen Renner des politischen Kassenschlagers sind:
- Absenkung der Mehrwertsteuer für Hoteliers = 500.000 €
- Absenkung dieser Steuer trotz Rezession = 1 Mio
- Absenkung der Arbeitgeberanteile = 1,5 Mio €
- Verkürzung der Wehrpflicht = 1,5 Mio €
- Schleifung des Mindestlohns = 7,5 Mio €
- Abschaffung der Landesregierungen = kostenlos im Sonderangebot
Zum Schluss geißelte der sächsische SPD-Chef mit beißendem Spott die Amtsführung des Bundesaußenministers “eher wird ein Esel zum Konsul, als Westerwelle zum Staatsmann“, was die anwesenden Genossinnen und Genossen mit großem Gelächter quittierten.
Heiter ging es dann auch weiter. Bei Fisch, Wein und Bier blieb den Gästen noch ausreichend Zeit, die aktuelle politische Lage zu diskutieren.
Jörg Vieweg
stlv.Vors. SPD Chemnitz
www.joerg-vieweg.de
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