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Schwarz-Weiß-Denken - Muslime ohne Islam - ist Gift für unsere Gesellschaft

Bild von MarasOpaSagt

Maras Opa sagt...

..dass Muslime ohne Islam zu betrachten genau so kurzsichtig ist wie einen PC ohne Internet zu betreiben und nur die halbe Wahrheit darstellt.

Wenn Kauder kurz der Islamkonferenz bestreitet, dass der Islam zu Deutschland gehört, die Muslime dagegen schon, so ist das nur die halbe Wahrheit. Natürlich war der Islam nie Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland. Wir sind zum großen Teil christlich oder nicht-christlich aufgewachsen. Nur wen meint er mit "Wir" und um welche Zeit geht es dabei? Für die Vergangenheit mag das so wohl richtig sein. Aber jetzt?

Fünf Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung sind Muslime und zehn Prozent der geborenen Kinder haben muslimische Eltern. Da wir in Deutschland immer von Integration reden, wie definieren denn unsere Politiker die Integration? Meinen sie vielleicht, die Islamangehörigen werden wir auch noch katholisch machen? Wie steht es denn mit der Religionsfreiheit und der Integration? Im Grunde genommen sind dies alles unnötige Fragen, da sie nach deutschen Gesetzen ja bereits längst geregelt sind. Oder werden unsere Politiker vielleicht nur wieder mal falsch verstanden oder einfach nur falsch interpretiert? Befinden wird uns denn schon im Wahlkampf? Das Fasten während des Ramadan oder der Zeit vor Ostern ist und bleibt eine reine private religiöse Angelegenheit und gehören zur deutschen Gesellschaft wie das Amen in der Kirche auch. "Panta rhei" hat uns der griechische Philosoph Heraklit gelehrt "alles fließt, alles bewegt sich". Auch Tradition und Identitäten sind diesem Wandel unterworfen. Deutschland ist nicht mehr das gleiche Land wie zu Beginn der Bundesrepublik. Wenn schon die Muslime zu Deutschland gehören, dann gehört auch der Islam dazu, wenn auch nur zu fünf Prozent. Das ist Fakt.