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Fußball-EM 2012: Sportler sollen auch für Menschenrechte in der Ukraine kämpfen

Bild von Denker

Diese Tage hat die Welt erfahren, wie Julia Timoschenko (ehemalige Ministerpräsidentin der Ukraine) gegen alle Menschenrechte vom diktatorischen Präsidenten Viktor Janukowitsch behandelt wurde:

Bundespräsident Joachim Gauck sagt Reise in Ukraine auf Grund der Behandlung von Julia Timoschenko

Neben der Politik sollen auch die Sportler ihre Bekanntheit und Beliebtheit nutzen um für die Menschenrechte in der Ukraine zu kämpfen und ein deutliches Signal zu setzen. So ist es wichtig, dass die Fußball-EM, die in Polen und der Ukraine ausgetragen wird nicht direkt boykottiert wird, denn dies würde nur die Bevölkerung treffen, sondern die Sportler sollen sich neben ihrem Wettkampf auch bewusst dafür aussprechen, dass menschenunwürdige Behandlungen nicht gewünscht sind.

Gerade in der heutigen Zeit setzen sehr viele Regierungen in der Welt auf friedliche Lösungen und in der globalen vernetzten Welt wollen die Menschen vor allem "frei" leben dürfen unter Einhaltung der Menschenrechte.

Dass dies derzeit in der Ukraine unter dem Präsidenten Viktor Janukowitsch nicht gegeben ist sorgt für einen Aufschrei vor allem in Europa und das ist auch gut so. Nach dem arabischen Frühling wurde sehr deutlich, dass die Menschen sich ihre Freiheit unter allen Mitteln erkämpfen, damit dies auch in der Ukraine wieder gegeben ist, ist es wichtig, dass jetzt deutliche und unmißverständliche Zeichen gesetzt werden.

Die Fußball-EM 2012 kann hier eine sehr gute Wirkung haben, um Politikern in der Ukraine den Mut zu geben dem derzeitigen Präsidenten die Stirn zu bieten, im Sinne der Bevölkerung der Ukraine.