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Datenstau im Internet - zuviele Daten unterwegs und was das Google Pinguin Update damit zu tun hat

Bild von Denker

Im Internet auf der Datenautobahn herrscht mittlerweile nicht nur reger Verkehr sondern permanenter Stau, viele Datenpakete gehen verloren. Kommt das Internet an seine Grenzen? Und was hat das mit dem Google Pinguin Update zu tun?

Im Netz fließen die Daten mittlerweile langsamer, der einzelne Nutzer wird dies momentan noch gar nicht merken, die Entwicklung gibt aber zu denken, denn immer mehr Daten fließen über das Internet:

Der Internet-Dienstleister Akamai hat herausgefunden, dass der Datendurchsatz - also Datenpakete die ohne Fehler an die entsprechende Stelle gelangen - um 14 Prozent zurückgegangen ist, das heißt, dass viele Datenpakete ihren Weg nicht gefunden und erneut versendet werden mussten, was das Problem noch mehr erhöht.

Google hat mit dem Pinguin Update eine wichtige Weiche für die Zukunft gesetzt, das Pinguin Update wurde vor allem gegen Webspam aktiv, das heißt, dass der Internet-Dienstleister Google ganz klar und eindeutige Maßstäbe gesetzt hat, um Webspam zu verhindern. Damit dürften viele Dienste ziemlich zügig abschalten und weniger Daten fließen über das Internet.

Das Problem beim Webspam ist, dass dieser rein technisch von statten geht, dahinter verbirgt sich kein User, sondern Maschinen, Aggregatoren und Scripte. Da es relativ einfach war solche Seiten aufzubauen stieg das Datenvolumen expotential, es explodierte nahezu.

Bei der Pressearbeit gibt es sogenannte Presseverteiler, die Meldungen an verschiedene Webseiten leiten, damit die Leser - egal welches Informationsportal diese bevorzugen, die Meldungen zu sehen bekommen.

Das Konzept ist grundsätzlich kundenfreundlich und leserfreundlich, allerdings muss hier in den nächsten Wochen kräftig nachgedacht werden was man ändern kann, so dass die Leser weiter den Vorteil haben auf ihrem bevorzugten Portal zu bleiben, die Meldungen aber dennoch zu sehen bekommen.

Enorme Datenmengen erzeugt aber auch Google selbst, neben Facebook und Twitter. Denn auf sehr vielen Seiten sind deren "Social Buttons" integriert und bei jedem Seitenaufruf werden klitzekleine Datenpakete erzeugt und auf die Reise durch das Datennetz "Internet" geschickt. Dies potenziert sich aber in der Summe enorm und daher müssen die Internet-Giganten hier selber überlegen, ob sie nicht selber den Datenstau verursachen.

Gerade Google und Facebook sind dafür bekannt, dass sie möglichst jede Information haben möchten, die sie nur irgendwie bekommen können, natürlich sorgt dies für massige Datenpakete und je mehr Menschen im Internet unterwegs sind, desto größer wird der automatisierte Datenstau durch Social-Buttons.