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Mitteldeutsche Zeitung: Taxitarife Zusammenschluss über Ländergrenzen

Halle (ots) - In den Städten Halle und Leipzig sowie im Saalekreis
und im Kreis Leipziger Land gelten ab 1. Juli die gleichen
Taxitarife. Der Landkreis Nordsachsen wird erst zum 1. November
nachziehen. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer
Donnerstagausgabe. Die Gebühren sind für 550 Betriebe und
Kleinunternehmer verbindlich, darunter für 15 Firmen im Saalekreis
und 90 in Halle. Mit der Tarifumstellung ist eine Preiserhöhung
verbunden, die vor allem in Sachsen zum Teil kräftig ausfällt. Im
Saalekreis liegt die Anhebung bei durchschnittlich 4,7 Prozent, in
Halle ist die Erhöhung geringer. "Vor allem durch steigende
Energiekosten stecken alle Betriebe in einer wirtschaftlich
schwierigen Situation. Dem müssen wir Rechnung tragen", sagt Helmut
Menzlow, Leiter des Straßenverkehrsamtes im Saalekreis. 2008 hatte es
hier wie in Halle die letzte Tarifanpassung gegeben. Seitdem seien
die Kosten für Taxiunternehmen um 16 Prozent gestiegen - ursächlich
durch die hohen Kraftstoffpreise. Für Hans-Jürgen Zetzsche aus
Leipzig Chef eines Taxi-Betriebs und Vorstandsmitglied im
Landesverband Sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer, ist der
freiwillige Zusammenschluss über Ländergrenzen überfällig. "Der
Wirtschaftsraum wächst zusammen, und es gibt genügend Beispiele, wo
und wie so eine Allianz bereits funktioniert. Ich denke nur an den
Mitteldeutschen Verkehrsverbund."

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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