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Ständige Kolumne zur Terrorprävention. Erste Themen bei der neu eröffneten viertuellen Antiterror - Weltfriedenskonferenz

Bild von Erhardt-Josef Hofstetter

Die am 1. Mai 2012 eröffnete Antiterrorkonferenz im Internet (OnlinePresse berichtete) ist mit der Bekanntgabe der Tagesordnung angelaufen. Bei der kostenlosen und unvebindlichen Konferenz, zu der praktisch alle eingeladen und mit ihren Beiträgen willkommen sind, geht es laut Tagesordnung zunächst um die Klärung von Begriffen der Gewalt im täglichen Umgang und um die Auflistung möglicher terroristischer Gewalt. Es folgt dann die Erforschung der Ursachen möglicher terroristischer Gewalt.

Der Leiter der Konferenz dazu: Ohne Gewalt ist das Leben nicht denkbar (Darwin!). Die terroristische Gewalt ist demgegenüber verbrecherisch und unmenschlich. Die Waffenpotentiale der Terroristen gleichen sich immer mehr denjenigen der Staaten an. Deswegen können Terroristen immer mehr unermessliche Schäden anrichten. Mit dieser Bedrohung muss die Menschheit in aller Zukunft leben, und deswegen muss eine "Ständige Antiterror-Weltfriedenskonferenz" zur Terrorprävention konstituiert werden. Wenn die terroristischen Bedrohungen in den Köpfen der Menschen angekommen sind, werden sie einsehen, dass eine solche Ständige Konferenz unerzüglich notwendig ist. Wenn an allen Ecken und Enden der Terror droht, ist die Fröhlichkeit gedämpft und die Freiheit gelähmt.

Wer terroristische Taten begeht, kann nicht normal sein. Ein normaler Mensch kann nicht morden, er kann eigentlich nicht einmal kriminell sein. Diese Meinung ist immer wieder von erfahrenen Strafrichtern zu hören. Mit der Bestrafung will der Staat andere potentielle Täter abschrecken. Bei Verurteilungen spielen oft auch der "Sühnegedanke" eine Rolle. Doch das hat mit Vergeltung zu tun. Das "Vergelten" ist aber auch eine selbständige Straftat, weil die Vergeltung "wie du mir, so ich dir" oder "Aug`um Aug`, Zahn um Zahn" ja keine Notwehr gegen einen gegenwärtigen Angriff ist, sondern erst als Reaktion auf die frühere Straftat erfolgt.

Wer an der Vergeltung teilnimmt, macht sich nach unserem Rechtsverständnis strafbar. In einem demokratischen Rechtsstaat müssen wir uns darauf verlassen können, dass die Gesetze beachtet und nicht, wie etwa im Völkerrecht in letzter Zeit zu becbachten, verbogen wird. An was können sich Menschen noch halten, wenn nicht an die ehernen Gesetze? Gewiss, die Staaten haben das Gewaltmonopol, sie haben damit aber nur die Menschen zu schützen und dürfen nicht missbräuchliche Gewaltpolitik damit betreiben.

Ein normaler Mensch will nicht töten. Im Krieg muss er töten. Es gibt Terroristen, die den Anspruch auf angeblich legitimes Töten wie im Krieg erheben wollen. Sie glauben, weltanschauliche oder religiöse Rechtfertigungsgründe zum Töten zu haben. Darüber und mehr können Sie in der Fortsetzung dieser Kolumne lesen. Es geht dann um die Ursachen des Terrors und in diesem Zusammenhang um "Gott und die Welt".

- www.ständige-antiterror-weltfriedenskonferenz.de -