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Der Zukunftsbericht vom Club of Rome sieht düster aus

Wieder haben Forscher Prognosen für die Zukunft aufgestellt. Die Aussichten von unserer Erde in vierzig Jahren sind als sehr düster zu bezeichnen.

Der Club of Rome wurde von Aurelio Peccei (Manager von FIAT) und Alexander King (Generaldirektor OECD) im Jahre 1968 gegründet.

Der Club vereint Persönlichkeiten der ganzen Welt aus den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Das Ziel dieser Vereinigung ist es, sich für Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.

Bekannt wurde der Club of Rome durch seine Zukunftsprognosen in den siebziger Jahren. Nun hat die Vereinigung erneut Forscher beauftragt, globale Prognosen für das Jahr 2052 zu geben.

Laut diesen Prognosen wird der Klimawandel stark spürbar sein und extreme Wetterbedingungen mit sich bringen. Jørgen Randers, Zukunftsforscher und Wirtschaftsexperte, sagt aus, dass einige Orte der Erde noch vor 2052 einen Kollaps erfahren werden.

Dies läge an der Ausreizung der Ressourcen durch den Menschen. Ebenso ist Randers der Meinung, dass das Weltwirtschaftswachstum verantwortlich für die Schädigung des Klimas und somit der Natur sei.

Auch Ian Johnson, der Generalsekretär des Clubs, ist der Meinung, dass nun schnelles Handeln erforderlich sei.

Das Konzept "Business as usual" dürfte keine Option mehr sein, wenn unsere Nachfahren ein lebenswertes Leben auf der Erde genießen sollen.

Karl Wagner, ein Mitglied aus Österreich, sagt für das Jahr 2020 eine Revolution der jungen Generation voraus. Diese jungen Leuten würden in den zwanziger Jahren keine weiteren Umweltlasten mehr dulden.

Wagner ist der Ansicht, dass dadurch eine positive Wende in Gang gebracht werde. Randers hingegen ist überzeugt, dass die Menschheit zu spät umdenken wird. Die Hoffnung gibt er jedoch nicht auf und bittet darum, gemeinsam für eine bessere Welt zu sorgen.