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Nikolay Katerynchuk - Mittler zwischen den Fronten im Fall Julia Timoschenko

Die Ukraine ist als so genannter Puffer zwischen Russland und Europa nicht nur aktuell in Sachen Julia Timoschenko gesehen politisch europäischer Dreh- und Angelpunkt, auch sportlich wird die Ukriane in naher Zukunft eine zumindest kurzzeitig gewichtige Rolle in Sachen Fussball spielen.

Aber wie einst Mohandas Karamchand Gandhi (Mahatma Gandhi „große Seele Gandhi“) hat eben auch die Ukraine ihre zumindest derzeitige Leidensfigur der Freiheit, welche unter bedenklichen Umständen unter Hinzunahme eines nach Ansicht internationaler Politikexperten politisch motivierten Prozesses (zu acht Jahren Haft verurteilt) zu Unrecht eingesperrt ist und nunmehr bis zum heutigen Tage versuchte, mittels eines Hungerstreiks die aktuell regierenden Mächte ihres Landes, alles Voran den derzeitg ukrainischen Staatspäsidenten Janukowitsch zur Vernunft zu bringen.

In Europa ist aus besagtem kaum noch Jemand geneigt zur Fussball Europameisterschaft im Juni diesen Jahres in die Ukraine zu reisen, die wichtigen Politiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der tschechische Staatspräsident Václav Klaus haben bereits ihre Teilnahme and der EM 2012 abgesagt - dies jedoch so urteilt in einem Interview Nikolay Katerynchuk - "European Platform for Ukraine" http://en.wikipedia.org/wiki/European_Party_of_Ukraine ist eindeutig Falsch, "ein Dialog ist wichtiger als ein Boykott" sagt Katerynchuk mit Blick auf Julia Timoschenko, welche in Kharkiv die vorgenannte Haftstrafe von 8 (acht) Jahren verbüssen soll und laut eines ärztliche Gutachten schwer krank ist.

So ist es den nach einhelliger Meinung europäischer Politiker zur Stunde angebracht, dass ein Mittler zwischen den Fronten die Rolle des Schlichters übernimmt, dies dürfte erfolgversprechender sein als das verbale Säbelrasseln der vergangenen Tage. Vor diesem Hintergrund hat Nikolay Katerynchuk am gestrigen Montag den 8.Mai mit einem Schreiben des urkainischen Generalstaatsanwaltes ausgerüstet, zuerst die und dann das Gefängnis von Kharkiv aufgesucht. Das die örtliche Gefängnisleitung offenbar über den Besuch des Parlamentsabgeordneten Nikolay Katerynchuk nicht informiert war und trotz vorliegender Genehmigung den Besuch verweigerte, zeigt einmal mehr die konfussion in welcher sich die Ukraine zur Zeit befindet.

Einzig die Hoffnung auf die wirtschaftlich verbesserte Zukunft mit einer Ausrichtig nach Europa - lässt die Bürger der Ukraine auf Politiker wie Nikolay Katerynchuk hoffen. Hierzu hingegen gehören nach einer Umfrage unter der Bevölkerung nicht Sportsmillionäre wie Klitschko, welche gesicht im Ausland leben und offenbar nur zu PR-Zwecken politische Ämter in der Ukraine anstreben.

So bleibt denn nur zu hoffen das Nikolay Katerynchuk in der Ukraine, als Mittler zwischen den Fronten - nicht nur gerufen sondern von allen Seiten unterstützt wird.