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Ostafrika erlebt beachtliches Wirtschaftswachstum

Ostafrika befindet im Aufschwung und erlebt ein Wirtschaftswachstum, von dem die Länder Europas momentan nur träumen können.

Dank der Rohstoffvorkommen und einer optimierten Politik kann Ostafrika ein Wirtschaftswachstum von mehr als fünf Prozent verbuchen. Die Weltbank sagt auch für dieses und kommendes Jahr die gleiche Prozentzahl an Wachstum für Schwarzafrika voraus.

Wie Wolfgang Fengler aussagt, ist dieser Aufschwung dadurch zu erklären, dass in einigen Ländern weniger Korruption herrscht und die Rahmenbedingungen verbessert wurden.

Fengler leitet das Büro der Weltbank in Nairobi und er vergleicht diesen momentanen Aufschwung Afrikas mit dem Wirtschaftwachstum Asiens vor rund zwanzig Jahren. Angola ist beispielsweise in der Lage, Portugal zu helfen. Angola war früher eine portugiesische Kolonie und heute können die Banken dieses Landes Banken aus Portugal aufkaufen. Der Aufschwung Angolas hängt mit der Erdölförderung zusammen. Die Preise für Rohstoffe sind derzeit weltweit hoch.

Laut Fengler erleben aber auch die afrikanischen Länder ein Wachstum, die keine Reichtümer wie Rohstoffe besitzen. Momentan tragen noch afrikanische Investoren den Aufschwung. Jedoch fördert die Mittelschicht die Binnen-Nachfrage und das bedeutet weiteres Wirtschaftswachstum. Deutschsprachige und deutsche Unternehmen sehen den afrikanischen Markt als sehr attraktiv an.

Das Manko liegt derzeit noch in der Infrastruktur, die eine schnellere Entwicklung blockiert. Wie Wolfgang Fengler berichtet, seien die Energieversorgung, die Straßen und Häfen in schlechtem Zustand und müssen ausgebaut werden, damit Großinvestitionen möglich werden. Außerdem ist die Korruption in manchen Ländern immer noch ein gravierendes Problem. Dennoch sind die Zukunftsaussichten für Afrika als gut zu bezeichnen.