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Michael Schumacher schied in Spanien frühzeitig aus

Michael Schumacher ist weit entfernt vom Erfolgskurs. Am Wochenende schied er beim Rennen in Spanien frühzeitig aus. Schumacher sieht die Schuld für sein Debakel bei anderen und nicht bei sich.

Der einst so gefeierte Formel-I-Held scheint eine Pechsträhne zu haben.

Im fünften Rennen dieser Saison schied der 43-jährige erneut frühzeitig aus. Damit ist sicher, dass Schumacher den Auftakt zur Saison verpatzt hat. Allerdings kann der Rennfahrer die Schuld nicht bei sich selbst erkennen, sondern sucht sie bei anderen. In Bahrain gab er beispielsweise Pirelli die Schuld.

Der Reifenhersteller hätte angeblich die Reifen falsch gebaut.

Michaels Teamkollege Nico Rosberg kam jedoch sehr gut mit diesen Reifen zurecht. In Spanien war Schumacher – laut Experten – der Schuldige beim Crash mit Bruno Senna. Vor den Rennkommissaren gab Michael an, dass Senna Schuld für die Kollision sei, da er die Fahrlinie gewechselt habe.

Die Kommissare ließen sich nicht beeindrucken und bestraften den deutschen Rennfahrer. Michael Schumacher muss nun beim Rennen in Monaco fünf Startplätze zurück. Für diese enge Rennstrecke fällt diese Strafe doppelt stark aus. Die Erfolgsaussichten sehen also auch beim nächsten Rennen für Schumacher eher schlecht aus.

Gerhard Berger, Ex-Pilot, ist der Meinung, dass Schumacher seine Erfahrungen mehr einsetzen müsse. Kollegen Schumachers glauben, dass der 43-jährige nicht aufgeben werde. Michael gilt als Kämpfer, der sich Problemen stelle. Außerdem ist Mercedes dabei, sein Auto zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Schumacher selbst hält sich mit Aussagen über seine Rennkarriere eher zurück. Solange ihm die Formel-I-Rennen noch Spaß machen, würde er weiterfahren.

Nach dieser Saison läuft der Vertrag Schumacher's aus und dann werden sich Dieter Zetsche, Vorstandschef bei Mercedes, und Michael zusammensetzen und schauen, wie groß das beiderseitige Interesse für eine Vertragsverlängerung sein wird.