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Der behinderte Sportler Philippe Croizon möchte die Welt schwimmend umrunden

Bild von Denker

Philippe Croizon ist ein Ausdauerschwimmer aus Frankreich, der seit einem Stromschlag ohne Beine und Arme lebt. Sein Ziel ist die schwimmende Weltumrundung.

1994 verlor Philippe Croizon durch einen Stromschlag seine Gliedmaßen. Aufgeben scheint für diesen Sportler keine Option zu sein. Schon 2010 sorgte er für Schlagzeilen, da er als erster Mensch ohne Beine und Arme den Ärmelkanal durchschwommen hat.

Rund dreizehn Stunden benötigte er für die Strecke von etwa dreißig Kilometer zwischen Frankreich und Großbritannien. Dabei waren an seinen Beinstümpfen Prothesen befestigt, die die Form von Schwimmflossen besaßen.

Jetzt möchte er sein nächstes sportliches Ziel angehen und die Welt als Schwimmer umrunden. Der Start wird voraussichtlich am 23. Mai 2012 sein. Croizon startet von Papa Neuguinea aus und der Grund für die Verzögerung von zwei Tagen sind die Abwicklungen mit den Behörden, die Informationen über die Sicherheitsvorkehrungen haben möchten.

Auf der ersten Etappe wird der französische Ausdauerschwimmer von Neuguinea bis Indonesien schwimmen. Bis August sollen dann die Stationen Golf von Akaba, Straße von Gibraltar und die Beringstraße durchschwommen sein. Insgesamt wird der Franzose 85 Kilometer schwimmend hinter sich bringen und sich etwa 45 Stunden im Wasser befinden.

Philip Croizon wollte vor achtzehn Jahren eine Fernsehantenne entfernen und stieg dazu aufs Dach des Hauses. Dabei übersah er die Nähe zu einer Hochspannungsleitung und erhielt einen Stromschlag von 20 000 Volt.