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Linke suchen neuen Parteivorsitzenden: Okskar Lafontaine und Dietmar Bartsch streben diesen an

Bild von Denker

Nach dem Wahldebakel in NRW will sich die Linke neu positionieren und das geht in erster Linie über einen neuen Parteivorsitzenden. Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch wollen Parteivorsitzender werden:

Die Linken sind nicht mehr so gefragt, viele Linke-Wähler sind wieder zur SPD zurück gewechselt, das erkennt die Linke ganz deutlich.

Oskar Lafontaine will wieder mal Parteivorsitzender werden, denn Klaus Ernst, der bisherige Parteivorsitzender möchte nicht mehr. Aber auch Dietmar Bartsch möchte vom Fraktionsvorsitzenden zum Parteivorstand wechseln.

Oskar Lafontaine indess gilt nicht gerade als stabil, hat der doch in seiner politischen Laufbahn schon so oft gewechselt und wieder hingeschmissen, das ist nicht gerade eine solide Basis für eine langfristige Führung.

Auch im Saarland konnte Oskar Lafontaine nicht mehr überzeugen, ist dies doch sein Heimatland und hier war er einst mal stark gefragt - vor langer Zeit.

Gerade die ostdeutschen Linken wollen jedoch nicht Oskar Lafontaine, sondern lieber Dietmar Bartsch, so zumindest die Linke in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Wird die Linke jedoch trotz eines Führungswechsels überleben? Oder ist das Linke-Modell ein Auslaufmodell, das sich mittlerweile wieder in die linke Ecke der SPD integriert hat?