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Studienergebnis: Kaffeetrinker leben oftmals ungesund

Forscher aus den vereinigten Staaten fanden heraus, dass Kaffee gesund ist und dennoch viele Kaffeetrinker früher sterben als Menschen, die keinen Kaffee konsumieren.

An der NIH AARP Diet and Health Studie nahmen rund 173 000 Frauen und 229 000 Männer teil. Diese US-Studie lief seit der Mitte der neunziger Jahre und alle Teilnehmer musste am Anfang einen Fragebogen ausfüllen, der Aufschluss über die Lebensgewohnheiten gab.

Das Alter der Teilnehmer lag zwischen fünfzig und siebzig Jahren. Über 52 000 Teilnehmer verstarben bis 2008. Das Forscherteam von Neal Freedman des National Institutes of Health berechneten, ob die Menschen, die keinen oder nur wenig Kaffee tranken länger lebten als die Kaffee trinkenden Teilnehmer.

Das Ergebnis bewies, dass die Kaffeetrinker tatsächlich früher starben. Dabei kam heraus, dass Kaffeetrinker in der Regel einen eher ungesunden Lebensstil führen.

Meistens bestand ihre Ernährung aus viel rotem Fleisch und wenig Obst und Gemüse. Zudem tranken sie regelmäßig Alkohol und trieben keinen Sport.

Unter den Kaffeetrinkern fand sich auch eine höhere Prozentzahl an Rauchern, als bei den Teilnehmern, die keinen Kaffee konsumierten.

Bei der Studie kam aber auch heraus, dass Kaffee grundsätzlich gesund ist. Die positive Wirkung zeigte sich bei koffeinfreien und koffeinhaltigem Kaffee gleich stark.

Die Forscher gehen davon aus, dass der schützende Effekt wahrscheinlich von den im Kaffee enthaltenen Antioxidantien herrührt.