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Hewlett Packard steckt in der Krise – großer Stellenabbau geplant

Der US-Konzern Hewlett Packard steckt in großen Schwierigkeiten und überlegt, über 25 000 Mitarbeiter zu entlassen.

Der weltweit größte Hersteller von PCs ist durch die Konkurrenz von Smarthphones und Tablet-PCs in die Krise geraten. Jetzt müssen mehr als 25 000 Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bangen.

HP möchte mit dieser Maßnahme eine Kostensenkung anstreben und eine Anpassung des Geschäfts an die reduzierte Nachfrage vornehmen. Laut Bloomberg, Finanznachrichtenagentur, betrifft der Abbau zwischen 10 000 und 15 000 Stellen den Dienstleistungssektor des Unternehmens.

Die Streichungen der Arbeitsstellen wird wahrscheinlich über einen Zeitraum von einem Jahr erfolgen. Wie informierte Personen mitteilten, soll einigen Mitarbeitern vorgeschlagen werden, freiweillig auszuscheiden.

Meg Whitman, die Chefin des Konzerns, wolle am nächsten Mittwoch die Pläne für den Umbau des Unternehmens vorstellen. Smartphones und Tablets haben eine starke Absatzminderung nach sich gezogen.

Als HP mit einem eigenen Tablet-PC auf den Markt kommen wollte, wurde dies zum Flop. Whitman versuchte weiterhin das Kerngeschäft des Unternehmens mit schwarzen Zahlen zu belegen. Der Gewinn des Konzerns reduzierte sich jedoch im ersten Quartal um rund 44 Prozent.