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Zwischenstand der Petition für das KfW Gründercoaching, 1a-STARTUP Düsseldorf

Bild von 1a-STARTUP

Ende April hat die Dagmar Schulz, Inhaberin von 1a-STARTUP Unternehmensberatung für Existenzgründung aus Düsseldorf, eine Petition beim Bundestag eingereicht.
Der Weg in die eigene Selbstständigkeit ist stets mit einer großen Portion Mut und Risikobereitschaft verbunden.
Die Förderung mittels Gründungszuschuss hat in der Vergangenheit dabei geholfen, dieses Risiko einzugehen.
ExistenzgründerInnen und junge Selbstständige sind die Arbeitgeber von Morgen.
Der Gründungszuschuss (Leistung für Existenzgründer aus ALG I) war das erfolgreichste Arbeitsmarktinstrument in Deutschland nach dem Krieg auf den die deutsche Politik mit Stolz jahrzehntelang hingewiesen hat.
Die regelmäßigen Evaluierungen haben hervorragende Ergebnisse aufgezeigt.
Der aktuelle KfW Gründungsmonitor besagt, dass nach einem Jahr rd. 90 Prozent der Gründungsprojekte weiterhin am Markt vertreten sind. Nach drei Jahren bestehen ca. 75 Prozent dieser jungen Unternehmen weiterhin. Pro Gründung werden 0,8 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.
Nun wurde dieses erfolgreiche Instrument stark eingeschränkt.
Bis zum Jahresende 2011 hatten Gründer aus der Arbeitslosigkeit einen Rechtsanspruch auf den Gründungszuschuss.
Der Gründungszuschuss hat gerade in den ersten schwierigen Monaten dabei geholfen, den Lebensunterhalt zu sichern. Die Anfangszeit ist für den Existenzgründer mit wichtiger Basis- und Aufbauarbeit verbunden für die, durch die monetäre Unterstützung, bislang der Kopf frei war.

Der Erhalt des Gründungszuschusses ist wiederrum die Fördervoraussetzung um das KfW Gründercoaching mit 90% in Anspruch zu nehmen. Durch die Kürzungen beim Gründungszuschuss werden Gründer nun zweifach benachteiligt.
Die Folge daraus ist, dass das EU Programm Gründercoaching Deutschland, für Gründer ohne Gründungszuschuss, wesentlich teurer bzw. eher gar nicht bezahlbar ist, um sich ein einen „Trainer“ für die neue Disziplin Existenzgründung, leisten zu können.

Lt. KfW bzw. Creditreform scheitern 50% aller Gründungen innerhalb der ersten 5 Jahre, wenn kein Gründungscoaching in Anspruch genommen wurde.

Die KfW wirbt bei diesem Beratungsprogramm mit „Gewusst wie - von Anfang an! Optimieren Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit gleich zu Beginn“ und „Erhöhung der Erfolgsaussichten Ihrer Gründung“ - so vermeiden Sie Fehler, sparen Zeit und Kosten.

Durch die Kürzung entfällt nicht nur die monatliche wichtige Unterstützung zu Beginn des Gründungsvorhabens, zudem fehlt die fachliche Begleitung des Existenzgründers in den ersten entscheidenden Monaten, um das Vorhaben auf ein sicheres Fundament zu stellen.
Ein Gründercoach begleitet und unterstützt beim Aufbau der neuen beruflichen Existenz und hilft dabei ganz individuell in den Bereichen, in denen der Gründer nicht über die notwendigen Informationen oder Fachkenntnisse verfügt. Diese Betreuung geht meist über einen längeren Zeitraum hinweg und sorgt für Sicherheit beim Jungunternehmer in der Gestaltung seiner unternehmerischen Zukunft.
Deshalb meine Forderung, das Gründercoaching Deutschland künftig nicht mehr an die Vergabe des Gründungszuschusses zu knüpfen. Vielmehr sollte die zuvor bestandene Arbeitslosigkeit als Voraussetzung dieser Leistungen dienen.

Die Petition wurde bundesweit bereits von allen einschlägigen Gründerplattformen medial unterstützt. Auf youtube gibt es ein Interview von Frau Schulz zum Thema mit allen Fakten und Hintergründen.
Link http://www.youtube.com/watch?v=YhOGTfvLbgc

Bisher konnten über 1000 Befürworter online und weitere rd. 100 Zeichner mittels Papierform für die Petition eingesammelt werden.
Es ist noch eine Woche Zeit (bis zum 29. Mai) online seine Zeichnung abzugeben.

Die Petition ist wie folgt zu Zeichnen:
www.bundestag.de
1. Registrieren
2. Registrierung bestätigen
3. Petition Nr. 23681 Dagmar Schulz zeichnen

Wir danken allen bisherigen und zukünftigen Unterstützerinnen und Unterstützer.