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FAMILIENWERTE-Verfasung sichert Erfolg von Familienunternehmen

Nürnberg - Eine stabile Familie hat Erfolg - im Privaten wie im Unternehmerischen: Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie sind Familienunternehmen eine tragende Säule der deutschen Volkswirtschaft. Unter anderem beschäftigen sie mehr als ein Siebtel aller Arbeitnehmer. Die größten Unternehmen haben ihren Sitz neben Nordrhein-Westfalen in Bayern. Alleine im Großraum Nürnberg finden sich viele bekannte Namen wie Wöhrl, Faber-Castell oder geobra Brandstätter (Playmobil). Doch auch wenn für die Zukunft Wachstum vorhergesagt wird, Familienunternehmen stehen vor Herausforderungen. Und zwar der ganz besonderen Art. Das weiß Dr. Rolf Müller, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft FAMILIENWERTE (http://www.familienwerte.com): "Für Unternehmerfamilien sind Geld und Gefühl keine voneinander abgrenzbaren Welten. Sie müssen dazwischen jeden Tag neue Brücken bauen." Eine schriftlich fixierte Familienverfassung hilft dabei, diese Balance zu halten. Als spezialisierter Begleiter von Unternehmerfamilien setzt FAMILIENWERTE die Verfassung besonders bei der Regelung komplexer Nachfolgesituationen als wirksames Instrument ein.

Familientradition beeinflusst Stabilität und Erfolg
Familiäre Verflechtungen und Verpflichtungen spielen bei Familienunternehmen eine große Rolle. Besonders zwischen den Generationen besteht nicht immer Einigkeit, wenn es um Zukunftsentscheidungen für das Unternehmen geht. "Ein Bewusstsein für die eigene Tradition, aber auch Offenheit gegenüber Innovation zu besitzen, ist ein tragendes Kriterium für langfristigen Erfolg", so Dr. Rolf Müller. "Da das Unternehmen nur mit einem gemeinsamen Wertekonsens für die Zukunft gerüstet ist, wird die Verständigung zur zentralen Aufgabe." Verbindlich wird dieser Konsens mit einer so genannten FAMILIENWERTE-Verfassung. Dort dokumentieren alle Familiengesellschafter selbst festgelegte Regeln, an denen sie sich im Miteinander mit ihrem Unternehmen orientieren.

FAMILIENWERTE-Verfassung baut Konflikten vor
Die Familienverfassung ist eine schriftlich festgelegte Zukunftsstrategie. Sie bindet die Unterzeichner auf einer ideellen Ebene, jedoch münden zahlreiche Regelungen auch in den Gesellschaftsvertrag. Wenn die Familiengesellschafter unter Anleitung eines Moderators in mehreren Workshops die Verfassung erarbeiten, klären sie beispielsweise Fragen zur Mitgliedschaft und dem Selbstverständnis: Wer gehört zum Kreis der Familie? Wer erbt Anteile? Für welche Werte stehen wir? Festgelegt wird zudem eine gemeinsame Linie zu Themen wie Wachstum, Eigenkapitalquote, Ausverkauf, Kontrollgremien, Notfallplan sowie auch die Regelung der Nachfolge. "Eine FAMILIENWERTE-Verfassung sollte frühzeitig verabschiedet werden, da sie der Orientierung und Konfliktprävention zugleich dient", rät Dr. Daniela Jäkel-Wurzer von FAMILIENWERTE. Dann bringt die Vereinbarung sowohl einen emotionalen als auch ökonomischen Mehrwert.

Konfliktpotenzial Nachfolgeregelung
Die Soziologin und systemische Beraterin Daniela Jäkel-Wurzer ist überzeugt, dass gemeinsam festgelegte Regelungen in einer Familienverfassung Konflikte entschärfen oder gar nicht erst entstehen lassen. "Hierbei ist der Verständigungsprozess zwischen allen Beteiligten häufig zentraler als das schlussendliche Ergebnis." In diesem werden auch schwierige Themen offen diskutiert, welche die künftige Ausrichtung der Firma betreffen. Aktuelles Beispiel: Die Pleite der Drogeriekette Schlecker. "Auch hier hätte eine aktive und vor allem frühzeitige Verständigung zwischen den Generationen vielleicht geholfen, den Besitz erfolgreich weiterzugeben und wichtige Entwicklungsimpulse zuzulassen", so Daniela Jäkel-Wurzer. Wie akut der Bedarf nach geregelter Nachfolge und damit auch nach einer Verfassung ist, belegen Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung: Von 2010 bis 2014 stehen deutschlandweit etwa 110.000 Familienunternehmen vor der Nachfolgefrage, meistens weil der Firmeninhaber altersbedingt ausscheidet. Alleine in Bayern sind davon 19.000 Unternehmen betroffen.

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