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USB-Sticks werden ab Juli deutlich teurer durch Gema Abgabe

Bild von Denker

Der USB-Stick ist ein Speichermedium um Musik und sonstige geschützte Werke zu speichern, daher gibt es hier eine Pauschalabgabe an die Gema:

Die Zentralstelle für Übertragunsrechte (ZPÜ) hat einen neuen Preis ausgehandelt, den die Gema bei USB-Sticks automatisch erhält um erlaubte Privatkopien rezufinanzieren und damit die Künstler und Urheber zu bezahlen.

Beim USB-Stick mit einer Speicherkapazität von 4 GB kommen so 0,91 Euro zukünftig hinzu (bisher 0,10 Euro), bei USB-Sticks mit einer Speicherkapazität von mehr als 4 GB sind es 1,95 Euro. Diese Abgabe wird natürlich auf den Verkaufspreis aufgeschlagen und der Kunde bezahlt somit die Abgabe automatisch mit dem Kauf des USB-Sticks.

Mit dieser Pauschalabgabe ist ein sehr verwaltungsminimierter Aufwand gelungen, der sich für alle Beteiligten lohnt und rechnet. Allerdings müssen die Gebühren immer wieder angepasst werden, insbesondere auch deshalb, da sich die Speicherkapazität von z.B. USB-Sticks auch erhöht und damit die Möglichkeit der Menge der aufzuspielenden Lieder. Damit die Künstler, die über die Gema entschädigt werden, weiterhin im gleichen Maße bezahlt werden ist die Anpassung notwendig.

Es ist daher damit zu rechnen, dass ab Juli die Preise für USB-Sticks deutlich steigen werden, wer also jetzt schon weiß, dass er einen Bedarf an USB-Sticks hat kann sich bis dahin noch zu den derzeit günstigeren Preisen eindecken.