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Hunderte Filialen von Banken und Sparkassen wurden geschlossen

Laut Mitteilung der Bundesbank schlossen im vergangenen Jahr rund 464 Sparkassen- und Bankfilialen ihre Türen.

Die Schließung der Zweigstellen von Banken und Sparkassen wird zwar von einigen Kunden bedauert, aber die meisten Bankkunden ziehen bereits die günstige Alternative des Onlinebankings vor. Die Zahl der Filialen nimmt schon seit einigen Jahren ab. Zur Zeit gibt es noch etwa 37 700 Zweigstellen in Deutschland. Für die Kreditinstitute stellen die Filialen samt Personal und Technologien große Kosten dar. Dennoch haben die Landesbanken noch mehr als dreizehntausend Zweigstellen, die Genossenschaftsbanken über elftausend Filialen und die Kreditbanken besitzen mehr als zehntausend Niederlassungen. Im Jahr 2011 schlossen die Sparkassen 215 Zweigstellen, die Großbanken machten 120 Filialen dicht und die Zahl der Niederlassungen der Genossenschaftsbanken schrumpfte um 108 Zweigstellen.

Wie die Studienergebnisse von Investors Marketing belegten, gehen immer weniger Bankkunden in die Filialen, halten die Zweigstellen trotzdem für bedeutsam. Rund sechzig Prozent der Bankkunden informieren sich über Finanzprodukte im Internet, aber etwa achtzig Prozent der Kunden schließen ihre Verträge weiterhin in den Zweigstellen der Banken ab.