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Sprengsatz in schwedischem AKW gibt Rätsel auf

Durch eine Routinekontrolle wurde in einem AKW in Schweden ein Sprengsatz entdeckt. Dieser war am Feuerlöscher eines LKWs befestigt.

Der Lastkraftwagen wollte in den Sicherheitsbereich des AKW Ringhals einfahren und wurde routinemäßig kontrolliert. Dabei entdeckten die Wächter den Sprengsatz, der allerdings keinen Zündmechanismus besaß. Die Behörden wissen noch nicht, wer den Sprengsatz an den Feuerlöscher angebracht hat und welchen Zweck er damit verfolgen wollte.

Gösta Larsen als Sprecher des AKWs teilte mit, dass diese Art von Sprengsatz beispielsweise bei Bauarbeiten Verwendung findet. Das Gelände des Kernkraftwerkes wurde umfassend durchsucht und es wurden keine weiteren Ergebnisse erzielt. Wie Larsen aussagt, hätte durch den Sprengsatz keine Gefahr bestanden, weil sich kein Zündmechanismus daran befand.

Dennoch ermittelt die Polizei, da die Möglichkeit auf einen Sabotageversuch besteht. Die Alarmstufe in den Atomkraftwerken Ringhals, Oskarshamn und Forsmark wurde erhöht. Bei dem Hauptbetreiber vom AKW Ringhals handelt es sich um den Konzern Vattenfall, der in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen durch Pannen und Sicherheitslücken sorgte.