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Energiewende wird blockiert - RWE verlangt Ausgleich

Bild von Denker

Die Bundesregierung hat die Energiewende beschlossen. Umsetzen sollen diese vor allem die Wirtschaftsunternehmen. Diese leisten volle Arbeit. So investiert RWE eine Menge Geld in den Ausbau von Offshore-Windanlagen in der Nordsee. Allerdings wird jetzt die Energiewende blockiert:

Das Problem sind die unterschiedlichen Genehmigungsverfahren und Widerspruchsverfahren in den einzelnen Bundesländern zum Ausbau der Stromtrassen. Diese Stromtrassen sind aber notwendig um die Energiewende umzusetzen. Gerade RWE macht sich darüber Sorgen, dass die neuen Offshore-Windparks in der Nordsee nach Fertigstellung zwar eine Menge Strom liefern könnten, dieser aber nicht durch Deutschland transportiert werden würde, wenn die Stromtrassen nicht fertig werden.

In der Tat ist es so, dass der Ausbau der Stromtrassen nur schleppend vorankommen. Das Problem ist, dass jedes Bundesland eigene Entscheidungen trifft, Genehmigungen vergeben muss und Widersprüche von Anwohnern gerichtlich klären wird. Dies ist ein enormer Zeitaufwand, der den Ausbau der Stromtrassen deutlich verzögert. So ist es ein Problem den Strom vom Norden Deutschlands in den Süden zu transportieren.

RWE sieht jetzt die Bundesregierung unter Angela Merkel in der Pflicht hier dafür zu sorgen, dass zum einen der Ausbau der Stromtrassen beschleunigt wird zum anderen fordert RWE einen Ausgleich. Wird nämlich der Strom in den Offshore-Windparks produziert, kann aber nicht transportiert und verkauft werden, so drohen den investierenden Energieunternehmen hohe Verluste. Diese trägt natürlich der Bürger, entweder über die Steuer oder über den Strompreis.

RWE möchte dies jedoch über die Steuer finanziert wissen um nicht zum Ärger der Stromkunden die Strompreise erhöhen zu müssen. Dann wäre RWE der Buhmann. Weitere Informationen zum Problem der Energiewende unter: http://www.microtarife.de/probleme-ausbau-energiewende