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Sind immer mehr Deutsche beziehungsunfähig?

Bild von Denker

Es ist allseits bekannt, dass es in Deutschland immer mehr Singles gibt. Jetzt zeigt sich dies in einer weiter sinkenden Geburtenrate. Immer weniger Ehen werden geschlossen, immer weniger Kinder werden gezeugt. Sind die Deutschen impotent?

Diese provozierende Frage darf ruhig gestellt werden, denn auch die Impotenz nimmt deutlich zu. Allerdings bekennt sich kaum einer dazu.

Die Geburtenrate ist weiter gesunken, im letzten Jahr 2011 wurden nur 663.000 Kinder in Deutschland gezeugt, das sind rund 15.000 Kinder weniger als noch ein Jahr zuvor. Ein weiterer Rückgang von 2,2 Prozent gegenüber 2010.

Das stärkste Geburtenjahr war übrigens im Jahre 1964, damals erblickten rund 1,4 Millionen Kinder in Deutschland das Licht der Welt.

Beachtet man jetzt, dass im vergangenen Jahr 2011 rund 852.000 Menschen gestorben sind, so schrumpfte die Bevölkerung in Deutschland um 189.000 Menschen.

Auch die Eheschließungen sind deutlich zurückgegangen, so wurden über 4.000 Ehen weniger geschlossen, nämlich nur rund 378.000.

Was könnten die möglichen Gründe sein?
Ist es der Stress im Beruf und im sozialen Alltag?
Hat die Emanzipation zur Beziehunsunfähigkeit der Frauen geführt?
Sind wir immer schlauer gebildet, wissen aber nicht mehr wie man Kinder zeugt?

Besonders auffällig ist auch, dass gerade in den gebildeten Schichten wie bei den Akademikern die Kinderrate deutlich abnimmt. Man könnte fast abnehmen, je gebildeter die Menschen sind und entsprechend mehr Stress im Beruf haben, desto weniger Kinder werden gezeugt. Müssen wir in Deutschland wieder "blöd" werden um mehr Kindern das Leben zu schenken?