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Beim Praktiker Baumarkt geht es ums Überleben

Bild von Denker

Die Baumarkt-Kette Praktiker hat schon eine zeitlang so einige finanzielle Probleme. Jetzt wirbt der Vorstand bei den Aktionären für einen Rettungsplan:

Im letzten Jahr 2011 hat der Praktiker-Konzern rund eine halbe Milliarde Verlust eingefahren. Bis zum Jahr 2014 soll der Praktiker-Konzern wieder schwarze Zahlen schreiben. Dazu sind einige Umstrukturierungen nötig.

Die Praktiker-Märkte (234) sollen zur Hälfte (120) umgeflaggt (umbenannt) werden in die zum Konzern gehörigen "Max Bahr Baumärkte". Diese haben ein besseres Ansehen, so der Vorstand der Praktiker-Kette.

Die Aktionäre und Aktionärsvertreter indess sind skeptisch und wollten dem Rettungsplan nicht zustimmen.

Ob alleine die Umbenennung der Märkte die Lösung für das Finanzproblem sind, ist umstritten. "Ein totes Pferd gewinnt auch kein Pferderennen, nur weil man es weiß anstreicht".

Auch möchte der Konzern seine Hauptzentrale von Kirkel nach Hamburg verlegen. Auch hier benötigt der Konzern die Zustimmung der Aktionäre. Ob damit die Effektivität und Effizienz erhöht wird, ist bei den Aktionären ebenso umstritten.