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Keine Weiterentwicklung von Thunderbird

Das E-Mail-Programm von Mozilla steht zwar nicht vor dem Aus, aber es wird keine Weiterentwicklung geben.

Mozilla traf diese Entscheidung, da Thunderbird die mobile Zukunft fehlt. Wie der Vorsitzende der Mozilla-Stiftung Mitchell Baker aussagte, wird Thunderbird von über 20 Millionen Verbrauchern genutzt. Laut Baker sind die meisten User mit den Funktionen zufrieden.

Da sich internetbasierte Kommunikationsformen einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen, will die Stiftung Thunderbird stabilisieren und sich mit anderen Angeboten innovativ zeigen. Es wird somit keine Weiterentwicklung des E-Mail-Programms geben, aber die Stiftung stellt weiterhin Updates zur Verfügung, die der Stabilität und Sicherheit dienen.

Das nächste Update ist für den 20. November geplant. Zukünftig sollen dann im Abstand von sechs Wochen neue Sicherheits-Updates folgen.

Mozilla ist eine nicht-kommerzielle Organisation, die durch den Browser namens Firefox bekannt wurde. Die Stiftung arbeitet zurzeit konzentriert an verschiedenen Projekten für mobile Geräte. Beispielsweise gehören ein Browser für das iPad und ein Betriebssystem für Smartphones dazu. Weiterhin wird an einem System gearbeitet, das Verwaltungen von Identitäten im Internet dient. Dieses Verwaltungssystem wird den Namen Persona tragen.