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Deutsche Bahn und Lokführergewerkschaft GDL trennen nur 1,5 Prozent bei den Tarifverhandlungen

Bild von Denker

Zu großen Störungen bei der Bahn wird es in diesem Sommer und während der Urlaubszeit vermutlich nicht kommen. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL nähert sich an.

Die Deutsche Bahn hat derzeit eine Lohnerhöhung für die Lokführer von 5,5 Prozent angeboten. Die Lokführergewerkschaft GDL indess lehnt dieses Angebot ab und fordert 7 Prozent mehr Lohn.

Am 23 Juli geht es in die nächste Tarifverhandlung und die Deutsche Bahn hat durch ihre Konzernsprecherin schon angekündigt ein neues Angebot vorzulegen. Die Tarifverhandlungen sind sehr konstruktiv und vernünftig, die Differenz ist nicht mehr groß, so ist eine schnelle Einigung zu erwarten.

Claus Weselsky, der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL indess muskelt mit Drohgebährden, dass Warnstreiks in der Ferienzeit und Urlaubszeit nicht ausgeschlossen wären. Claus Weselsky sieht den Arbeitskampf noch nicht vom Tisch und erhöht so den Druck auf die Deutsche Bahn am 23. Juli ein "akzeptables" Angebot vorzulegen.

Die Bürger in Deutschland haben jedoch ein sehr anstrengendes Jahr hinter sich und sich den diesjährigen Urlaub mehr als nur verdient. Jetzt tausenden Bahnfahrern den Urlaub zu vermasseln könnte in der Bevölkerung nicht gerade positiv gesehen werden. Insbesondere auch vor dem Hintergrund der "grünen Alternative" beim Reisen auf die Bahn zu setzen und das Auto in der Garage zu lassen wäre es sicher ein besseres Zeichen, wenn am 23. Juli sich die Tarifparteien einigen könnten - die Differenz ist nicht sehr groß.