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Gehälter der deutschen Vorstände steigen trotz Krise weiter an

Inmitten der Eurokrise tendieren die Gehälter der Top-Manager von großen Konzernen in Deutschland weiterhin in die obere Richtung.

Eine Studie belegte, dass die Top-Manager deutscher Konzerne im Jahr 2011 ihre Gehälter weiterhin steigern konnten. Im Durchschnitt verdiente ein Dax-Manager im letzten Jahr 3,14 Millionen Euro. Dieses Ergebnis wurde von der TU München und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz mitgeteilt. Sie beriefen sich dabei auf die entsprechende Studie. Die Bezüge der Vorstände aus den dreißig Konzernen, die dem DAX angehören, sind laut Studienergebnis um 7,9 Prozent angestiegen.

Die meisten Gehälter dieser Manager sind an die Erfolge der Geschäfte gekoppelt. Nur rund 28 Prozent der Vergütungen sind festgelegt. Insgesamt sei das Plus der Gehälter zwar 2011 niedriger ausgefallen als im Jahr 2010, aber der Trend geht weiterhin nach oben.

Die Gehälter der deutschen Vorstände sind von 2001 bis 2011 um 151 Prozent angestiegen. Vergleicht man diese Gehälter auf internationaler Basis, liegen die deutschen Vorstände mit ihren Gehältern auf einem sehr hohen Niveau. Die größten Verdiener sind dabei die Top-Manager von Volkswagen. Im Durchschnitt bekommt ein Manager dieses Konzerns 8,4 Millionen Euro. Die Top-Manager der Deutschen Bank verdienen durchschnittlich 5,9 Millionen Euro. Im Gegensatz zu den Angestellten der Unternehmen verdienen Dax-Manager im Schnitt 54 mal so viel.

Die unten aufgeführte Statistik zeigt das Jahreseinkommen von 2011 der Vorsitzenden der Dax-Konzerne:

Gehälter der Dax-Vorstandsvorsitzenden 2011