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Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Juli 2012

Bild von Denker

Die Sommerpause tut den Arbeitslosenzahlen nicht gut, das ist jetzt kein besonderes Phänomen. Die Arbeitslosenzahlen sind zwischen Juni und Juli 2012 gestiegen:

Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist derzeit auf einem recht niedrigen Niveau von 6,8 Prozent. Im Zeitraum Juni bis Juli sind die Arbeitslosenzahlen jedoch leicht gestiegen um 0,2 Prozent. Somit gab es 67.000 Menschen mehr die arbeitslos waren.

Im Juli waren 2,876 Millionen Menschen in Deutschland als arbeitslos gemeldet.

Viele Unternehmen warten mit neuen Einstellungen die Sommerpause ab und werden erst wieder zum September neue Stellen besetzen. Diese saisonale Schwankung ist daher üblich. Dennoch stieg die Arbeitslosigkeit bei den Menschen in Deutschland nach Bereinigung der saisonalen Schwankung um 7.000.

Im Juli des letzten Jahres waren zum gleichen Zeitpunkt jedoch 63.000 mehr Arbeitslose registriert, somit sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies zeigt eine positive Entwicklung des Arbeitsmarktes, so sagt auch die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen: "Der Arbeitsmarkt ist robust".

Gleichzeitig gibt es noch viele freie Stellen die derzeit noch unbesetzt sind. Für Arbeitslose sind daher gerade die Sommermonate eine sehr gute Chance einen neuen Job zu bekommen und sich aktiv zu bewerben, auch wenn die Einstellung zum neuen Arbeitsplatz erst im September beginnt.

Deutschland steht sehr gut bei der Arbeitslosenquote im europäischen Vergleich da, dieser liegt bei 11,2 Prozent (Deutschland 6,8 Prozent). Die höchste Arbeitslosenquote hat wie in den vergangenen Monaten die krisengeschüttelten Länder Spanien mit 24,8 Prozent und Griechenland mit 22,5 Prozent.