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Neue Vermögenssteuer für Reiche von Rot-Grün vorgeschlagen

Bild von Denker

Die SPD und die Grünen sind für die Einführung einer neuen Vermögenssteuer für Reiche:

Die Vermögenssteuer soll für Reiche gelten ab einem Vermögen von 2 Millionen Euro. Auf diese Weise könnten ca. 11,5 Milliarden Euro im Jahr an zusätzlichen Steuern eingenommen werden.

Die Vermögenssteuer für Reiche soll jährlich ein Prozent des Vermögens ausmachen. Bei Ehepaaren darf das Vermögen gemeinsam doppelt so hoch sein.

Die Vermögenssteuer für Reiche belastet diese kaum mit nur einem Prozent an ihrem Vermögen, dafür kommen dem Bundeshaushalt zusätzliche Steuern für die Bewältigung der sozialen Ausgaben und Lasten zu Gute.

In Deutschland gibt es derzeit ca. 140.000 Personen, die dann die neue Vermögenssteuer bezahlen müssten, betrifft also ca. 0,17 Prozent der Bürger in Deutschland.

Die Rückverteilung von Reichen in den Bundeshaushalt sei deswegen notwendig, da der Bund rund 6,3 Billionen Schulden hat. An privatem Geldvermögen gibt es in Deutschland 4,7 Billionen Euro. Mit der neuen Vermögenssteuer könnte laut Rot-Grün der Schuldenstand konsolidiert werden.

Die neue Vermögenssteuer soll rund 11,5 Milliarden Euro im Jahr einbringen, das heißt, dass der Schuldenstand dadurch rein rechnerisch von 6,3 Billionen Euro jedes Jahr um 0,011 Billionen Euro gesenkt werden könnte. Eine wirkliche Auswirkung ist selbst nach 20 Jahren nicht zu erkennen, da dann der Schuldenstand insgesamt um 0,22 Billionen Euro gesenkt wäre.

Vielmehr setzt jetzt die bei SPD und Grünen die Wahlkampf-Phase für die Bundestagswahl 2013 ein. Mit dem "Neid-Faktor" gegenüber Reichen sollen neue Wählerstimmen gewonnen werden.