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Trotz hoher Strompreise werden erneuerbare Energien die bedeutsamsten Stromquellen

Der Ökostrom hat bereits den Platz 2 der Stromquellen erreicht. Nächstes Jahr könnten die erneuerbaren Energien auf den ersten Platz kommen.

Wie Norbert Allnoch als Direktor des IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerativer Energien) aussagt, könnte 2013 die Braunkohle vom Ökostrom vom ersten Platz verdrängt werden. 2011 war Braunkohle mit 25 Prozent der wichtigste Lieferant für Strom in Deutschland und die Öko-Energien lagen mit 20 Prozent dahinter. Die erneuerbaren Energien haben bereits im ersten Halbjahr diesen Jahres 25 Prozent erreicht.

Erneuerbare EnergieTrotz dieser positiven Meldung warf der Naturschutzverband BUND der Bundesregierung vor, die Angst der Verbraucher zu schüren, indem im Zusammenhang mit der Energiewende von hohen Strompreisen gesprochen wird. Dadurch würde die Energiewende verzögert werden.

Der BUND hat gemeinsam mit den zwei Verbänden Denef und BEE ein Programm vorgelegt, welches die Energiewende beschleunigt. Im Mittelpunkt dieses Programms stehen eine erhöhte Effizienz der Energienutzung und mehr Einsparungen.

Zum Beispiel könnten Prämien dafür sorgen, dass alte Haushaltsgeräte, die viel Strom verbrauchen, ausgetauscht werden. Carsten Müller von Denef (Deutsche Initiative Energieeffizienz) regt zum Nachdenken über Abwrackprämien für Stromfresser an.

Denef ist der Meinung, dass bis zum Jahre 2020 14 Prozent des Stromverbrauchs in der Industrie eingespart werden könnte und in den privaten Haushalten könnten bis dahin rund 17 Prozent eingespart werden.

Für Verbraucher lohnt sich ein Preisvergleich der verschiedenen Stromanbieter, um die derzeit hohen Stromkosten zu umgehen. Mit einem Wechsel des Anbieters können sich die Stromkosten teilweise bis zu 35 Prozent reduzieren. Ein Wechsel ist kostenlos und kann online durchgeführt werden.