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SPD fordert Mindestrente und maximalen Rentenbeitrag

Bild von Denker

Die SPD mit Siegmar Gabriel hat sich zum Wahlkampf zur Bundestagswahl 2013 umfangreiche Gedanken über ihre Position bei der Rentenentwicklung gemacht:

Demnach soll es eine Mindestrente von 850 Euro geben für Arbeitnehmer, die 40 Jahre gearbeitet haben. Dabei sollen Arbeitslosenzeiten mit eingerechnet werden. Die SPD möchte damit das Existenzminium im Alter nach dem Berufsleben sichern. Vor allem Menschen, die während ihrem Berufsleben arbeitslos waren sind dann besser gestellt. An der Rente ab 67 Jahren wird festgehalten.

Auch der Beitragssatz zur Rentenversicherung soll maximal auf 22 Prozent steigen. Derzeit beträgt der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung seit dem Januar 2012 derzeit 19,6 Prozent. Die SPD hält eine Anpassung des Beitragssatzes im Jahr 2014 um 0,1 Prozent für sinnvoll.

Die privaten Rentenversicherungen sollen erhalten bleiben, so vor allem auch die Riester-Rente. Kleine Gewerbetreibende und Selbständige sollen die Möglichkeit erhalten wieder in die gesetzliche Rentenversicherung eintreten zu können. Diese haben oft keine ausreichende private Altervorsorge auf Grund des geringen Einkommens und erhalten derzeit keine gesetzliche Rente.

Die SPD stellt damit in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 fest, dass ihr der soziale Aspekt während und nach dem Arbeitsleben sehr wichtig ist.