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Schweizer Banken schwärzen Mitarbeiter an

Der Steuerstreit mit den USA führt dazu, dass einige Schweizer Banken die Namen von Mitarbeitern verpetzen.

Die Angst vor möglichen Klagen veranlasste mehrere Schweizer Banken dazu, Namen eigener Mitarbeiter an das Justizministerium der USA weiterzugeben.

Douglas Hornung, Anwalt aus Genf, schätzt die Anzahl der Namen auf über 10 000 ein. Alec Reymond vertritt zwei Mitarbeiter von Credit Suisse und sagte aus, dass diese Datenweitergabe illegal sei. Hornung nennt diese Geschehnisse eine beispiellose Verletzung des Persönlichkeitrechts in der Branche der Schweizer Banken.

Die Credit Suisse weist den Vorwurf der illegalen Datenweitergabe zurück, da die Regierung der Schweiz diese Weitergabe genehmigt habe. Von diesen Genehmigungen reden auch die Zürcher Kantonalbank und Julius Bär.