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Prof. Dietmar Harhoff in die Leopoldina aufgenommen

München, 9. März 2010 – Die Leopoldina, die älteste naturwissenschaftlich- medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland hat Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D., Vorstand des Instituts für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship (INNO-tec) der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) als Mitglied aufgenommen.
Derzeit leitet der renommierte Wissenschaftler als Forschungsprofessor der LMU das Projekt " Incentives and Innovation - Towards New Paradigms". Zudem ist er Visiting Professor am Department of Economics der Stanford University. Seine Arbeiten im Bereich der Innovationsforschung und des intellektuellen Eigentums haben ihm auch im Kreis der Leopoldina neue Aufgaben beschert. So wird er die Akademie beraten, wenn es um die Formulierung einer gemeinsamen Erklärung aller nationalen Akademien der Wissenschaften der G8-Länder für den Gipfel in Ottawa geht.

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina mit Sitz in Halle verfügt über ca. 1.300 Mitglieder. Im Jahr 2000 wurde die Akademie zur Deutschen Nationalakademie der Wissenschaften ernannt. Die Mitglieder setzen sich aus hervorragenden Wissenschaft¬lerinnen und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zusammen. Prof. Dietmar Harhoff gehört der Sektion Ökonomik und Empirische Sozial¬wissen¬schaften an. Neben der wissen¬schafts¬basierten Beratung von Politik und Öffentlichkeit erarbeiten die Mitglieder Stellungnahmen und Empfehlungen. Die Leopoldina repräsentiert deutsche Wissenschaftler in internationalen Akademien, fördert die überregionale und interdisziplinäre Zusammenarbeit und unterstützt mit Förderprogrammen junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und – wissenschaftler.

Über Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.
Dietmar Harhoff wurde 1958 geboren. An der Universität Dortmund schloss er 1984 ein Maschinenbaustudium als Diplom-Ingenieur ab. Als McCloy-Scholar studierte er von 1985 bis 1987 an der Harvard University. Im Jahre 1991 wurde ihm die Doktorwürde vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) verliehen. 1996 habilitierte er sich an der Universität Mannheim in VWL. Von 1995 bis 1998 arbeitete er als Associate Director des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Seit 1998 ist er Vorstand des Instituts für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Trotz Rufen an die Universität Maastricht, ETH Zürich und die Universität Mannheim hat er seine Arbeit an der LMU fortgesetzt, wo er neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit auch das Entrepreneurship Center der LMU leitet. Dietmar Harhoff ist als wissenschaftlicher Berater für eine Reihe von öffentlichen und privaten Organisationen tätig. Er ist Vorsitzender der von der Bundesregierung eingerichteten unabhängigen Expertenkommission Forschung und Innovation. Dietmar Harhoff ist außerdem Mitglied der acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften.

Über die Fakultät für Betriebswirtschaft
Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist eine der 18 Fakultäten der LMU und deckt mit ihren 19 Professuren die wesentlichen Felder der modernen Betriebswirtschaftslehre ab. Die Fakultät bietet ein umfassendes und sowohl theoretisch fundiertes als auch praxisnahes Lehran¬gebot, ist in der Forschung international sichtbar und verfügt über eine moderne Infrastruktur sowie sehr gute Kontakte in die Praxis. Mehr Informationen finden Sie unter www.bwl.lmu.de

Über die Ludwig-Maximilians-Universität München
In 18 Fakultäten forschen und lehren rund 650 Professorinnen und Professoren sowie etwa 2.500 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bieten ein breites und ausdifferenziertes Spektrum aller Gebiete des Wissens von Geistes- und Kultur- über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Natur¬wissen¬schaften. Die Forschungsbilanz der LMU spricht für sich: Sie ist an 26 Sonderforschungs¬bereichen, finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, beteiligt. Bei 14 ist sie Sprecherhochschule. Zudem bestehen neun Graduiertenkollegs sowie vier Internationale Doktorandenkollegs im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern. Dieses Angebot nutzen zurzeit rund 44.000 Studierende, davon rund 18 Prozent aus dem Ausland.