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Hallimasch - ein schmackhafter Pfannenpilz- erst Lesen, dann Sammeln

Bild von Michel vom Berch
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Der honiggelbe Hallimasch gehört nach den Stockschwämmchen zu den beliebtesten Pfannenpilzen von Michel vom Berch, Auto des Buches - DRUIDENWERK - das Buch der Rezepturen.
http://www.druidenwerk.de Dieser köstliche Pilz gehört zu den Massenpilzen an altem Holz und auf Wurzelwerk.
Der Hut entwickelt sich anfangs kugelig, wird später zunehmend flacher. Die Huthaut ist glatt, bei feuchtem Wetter glänzend, bei trockenem eher matt mit zahlreichen braunen Faserschüppchen bedeckt die zum Rand hin spärlicher werden.
Bei reiferen Exemplaren können die Schuppen ganz fehlen. Am Hutrand können manchmal leichte Riefen erkennbar werden.
Der zähfasrige Stiel ist zylindrisch, langgestreckt, keulig und leicht gebogen.
Der Ring ist weichhäutig und in der Regel gut entwickelt. Bei jungen Exemplaren noch mit dem Hut verwachsen.
Auch bei größeren Pilzen fällt der Ring nicht ab. Das Fleich ist weiß und im Hut besonders zart.
Es gibt den Hallimasch in verschieden Tönungen, das Substart auf dem er wächst hat einen großen Anteil an der Färbung.
Beispiele : Auf Pappeln, Robinien und Maulbeerbäumen ist er richtig honiggelb
Auf Eichen wird er bräunlich
Hollunder macht ihn grauschwarz
Nadelholz machen den Hallimasch rostbraun
Der Hallimasch ist ein häufiger Pilz, der endweder einzeln oder büschelig, manchmal sogar in beträchtlicher Zahl auf Baumstämmen, Wurzeln oder vermodernden Strünken bzw. Zweigen in Laub-u. Nadelwäldern wächst.
Das Myzelium bildet ein weißfilziges Geflecht unter der Rinde und entzieht der Wirtspflanze damit soviel Nahrung, dass sie bald abstirbt. Sehr häufig findet der Pilz an "totem Holz" seine Nahrung. Er bleibt gern über viele Jahre an Stellen die ihm die Nahrung garantieren, bis alles aufgebraucht ist.
Von September bis November ist dieser Pilz zu finden.
Unkundige Sammler könnten ihn mit dem grünblättrigen Schwefelkopf verwechseln desser Giftstoffe Übelkeit, Erbrechen und Durchfall erzeugen.
Bei Unsicherheit bitte stehen lassen oder einen Pilzfachmann zu Rate ziehen.
Die Giftstoffe in dem Hallimasch können selbst auch heftige Magen-und Darmbeschwerden hervorrufen, das kann bei fachgerechter Zubereitung aber zu 100 % vermieden werden.
Bitte nur die kleinen und festen Pilze sammeln, die schmecken sehr intensiv
Bei den kleinen Exemplaren kann der Stiel mit zubereitet werden, größere Stiele werden leicht zäh.
Gründlich putzen, am besten mit einem Pinsel.
Nun Aufkochen und das Kochwasser wegschütten, ein zweites Mal Aufkochen und wieder das Wasser wegschütten. Der gekochte Pilz verliert vollständig seine Giftstoffe und kann nun zubereitet werden.
Die Konsistenz bleibt immer etwas fester, das gefällt dem Autor des Buches Druidenwerk ( Michel vom Berch ) besonders gut da er die schlabbrigen Pilz- Sorten nicht so gern im Mund habe.
Nun ab in die Pfanne, mit Knoblauch gewürztes Rapsöl und wer will kann gewürfelten Speck hinzugeben.
Michel vom Berch ( http://www.druidenwerk.de ) nimmt immer gern zu den Pilzen scharfe Zwiebeln ( halb soviel wie Pilze ).
Nun schmoren die Köstlichkeiten, mit Kräutersalz und Pfeffer. Von seinem Pilzlehrer Helmut Reupert hat der Autor Michel vom Berch gelernt das Kümmel immer an ein Pilzgericht gehört, Pilze haben durch die Bank sehr schwer verdauliches Eiweiß , der Kümmel hilft dabei auch große Portionen gut zu vertragen.
Noch wachsen die Kräuter im Garten, also eine große Handvoll kurz vor dem Servieren dazu, ein ordentliches Stück Butter krönt diese Mahlzeit und rundet sie perfekt ab.
Dazu frisches Krustenbrot und ein Glas Bier.
Der intensive , aber nicht aufdringliche Pilzgeschmack kann zweifellos mit vielen " Edelpilzen" standhalten, gern verrät der Autor diese Zubereitungsweise, auch wenn er dadurch einige Portionen im Wald wohl weniger finden wird, es werden neue Pilzliebhaber gewonnen die seine Leidenschaft teilen , das macht ihm auch große Freude.
Seit über vierzig Jahren bereitet der Auto Michel vom Berch diese Pilze für sich, seine Familie und Freunde auf diese Weise zu, nicht eine Klage wegen Bauchweh oder anderer Beschwerden ist an seine Ohren getreten, es sei denn....... die Portionen waren zu klein für meine Gäste.

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