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Einbrecher spionieren Opfer im Internet aus, aufpassen, was geschrieben wird

Bild von Denker
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Wie gefährlich das Internet werden kann, wissen die meisten Menschen die in Communities und Portalen unterwegs sind, oft gar nicht, denn die Verbrecher haben das Internet als perfektes Spionage-Instrument entdeckt. Manch einer schreibt arglos in sein Tagebuch oder sein Profil, daß er von dann bis dann in den Urlaub fährt. Und schon schnappt die Falle zu.

Verbrecher, vor allem organisierte Einbruch-Banden recherchieren in aller Seelenruhe im Internet, wer gerade im Urlaub ist. Über Google Earth und andere ähnlich Dienste wird dann erst mal die Gegend auspioniert und ein Plan gemacht, in welche Wohnung zu welchem Zeitpunkt eingebrochen werden soll. Die neuen Verbrecher sitzen am Computer und managen ein ganzes Team von Profi-Einbrechern, die dann fast schon mit einer logistischen Meisterleistung losgeschickt werden, um die Wohnungen auszuräumen.

Es gibt sogar Portale, in denen extra eine "ich bin im Urlaub" Funktion integriert ist. Diese Portale sollten sich schleunigst überlegen, ob diese Funktion wirklich gebraucht wird, denn gerade hier lassen die virtuellen Internet Spion einfach Scripte darüber laufen und wissen selbst bei hundertausenden Profilen ganz exakt, wer gerade im Urlaub ist. Ob das Objekt lohnenswert ist, ist ganz einfach mit den virtuellen Landkarten und Satellitenansichten auch vom Computer aus zu erkunden.

Dabei sind die tatsächlichen Einbrecher nicht mehr, wie früher, dunkel vermumt, das würde viel zu sehr auffallen. Vielmehr tragen diese ganz normale Kleidung wie ein Handwerker oder ein Umzugsunternehmen, so daß die Nachbarn keinerlei Verdacht schöpfen und sogar bereitwillig die Türe aufhalten, wenn die schweren Technik-Geräte aus dem Haus getragen werden.

An dieser Entwicklung wird ersichtlich, daß das Internet zum einen natürlich ein großer Segen ist, auf der anderen Seite aber auch ein Fluch.

Ein Fall wurde bekannt, bei der das Opfer noch nicht mal selber einen Internet Anschluß hatte, jedoch die Nachbarin war in einer Community angemeldet und meinte ohne sich viel dabei zu denken in einem Posting "Meine Nachbarin ist gerade im Urlaub". Und wieder schnappte die Falle zu.

Es ist also äußerst ratsam sich gründlich zu überlegen, welche Informationen ins Netz gestellt werden, denn im Internet gibt es nicht nur nette Menschen, sondern leider auch diejenigen, die die Arglosigkeit und auch Naivheit mancher Menschen schamlos ausnutzen.

Hier eine Meldung für die Internet-Verbrecher-Spione:
"Ich bin HEUTE im Urlaub, aber meine Bulldogge schiebt Wache und ist sehr hungrig, da ich vergessen habe sie zu füttern" - "Ach ja, und bringt einen Hefezopf mit, vielleicht bin ich ja doch zu Hause."

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