Die Krise mit dem EHEC ist bald überstanden, die Neuinfektionen gehen jetzt schon deutlich zurück.
Dennoch ist es für eine endgültige Entwarnung noch zu früh, die Bürger sollten sich derzeit noch an die Verzehrempfehlungen halten und vor allem bei der Hygiene weiterhin sehr sorgsam sein.
Nach Auswertung neuer Zahlen und Daten gebe es „Anlass für begründete Hoffnung“, erklärte Daniel Bahr (Gesundheitsminister).
Dass sich jetzt weniger Menschen mit dem Krankheitserreger neu infizierten, zeige, „dass wir vielleicht das Schlimmste, was den Krankheitsverlauf angeht, erst einmal hinter uns haben“.
Dennoch könnten weitere Krankheits- und Todesfälle nicht ausgeschlossen werden. „Ich kann noch keine Entwarnung geben“, betonte der Gesundheitsminister.
Daniel Bahr führt die positive Entwicklung nicht zuletzt auch auf die Arbeit des Robert-Koch-Instituts (RKI) zurück.
Es sei dem Institut gelungen, die Infektionsquelle einzugrenzen, sagte der Minister. Er wies darauf hin, dass in 80 Prozent aller EHEC-Ausbrüche die Ursache nie gefunden werden könne.
Die Suche nach der Quelle der Epidemie in Deutschland dauere an. Deshalb sollten Bürger weiter auf rohes Gemüse verzichten.